“Das Mikrofon ist unser Psychotherapeut. Dem erzählen wir alles, was uns ankotzt…” – Im Gespräch mit WUTBÜRGER // 07/2022

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Ihr hört das Lied  “Böse, ehrlich, gemein”, enthalten auf dem neuen Album “Feindeskreis”. Ab sofort erhälich über Sub:Version Productions!

 

Frontmagazin:
Andy, besten Dank, dass Du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Bevor wir richtig starten, möchte ich Dich vorab um eine kleine Vorstellung bitten. Wer ist bzw., sind Andy Habermann und Wutbürger? Wann und warum wurde diese Band gegründet und wie würdest Du den bisherigen Werdegang beurteilen?

Andy:
Vielen Dank für die Einbeziehung in der Meinungsbildung über uns. Das kennen wir vom Mainstream natürlich ganz anders. Ich bin der Sänger und Gründer der WUTBÜRGER. Ich persönlich bin seit meinem 13. Lebensjahr auf der Bühne. Seit 2017 mache ich nun endlich das, wofür ich vielleicht sogar geboren wurde. Ich spiele und singe für die geilste Deutschrockband der Welt. Klingt das eingebildet? Von mir aus. Das interessiert mich gar nicht. Das ist die erste Regel, die du lernst, wenn du Teil dieser Band wirst. Der Mainstream versucht, dich auszuschalten, die Linken bezeichnen dich als Nazi und die ganz rechte Szene belächelt dich, weil du nicht diese ideologischen Dauerphrasen gröhlst, so wie sie es gewohnt sind. Ich finde uns saustark und empfinde es als Ehre, meine Gedanken und Melodien in diese kraftvolle Musik packen zu dürfen. Wir sind, wie wir sind. Wem das nicht passt, der soll sich ficken. Ansonsten kommen wir aus Berlin. Unser Arbeitsplatz befindet sich im wunderschönen Marzahn. Das ist für uns alle relativ gut erreichbar. Zum Werdegang, könnten man verkürzt sagen, dass wir eine Menge in ziemlich kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, obwohl das viele zu verhindern versuchten.

Frontmagazin:
Ich werfe jetzt einfach mal meine Gedanken und Vorstellungen in den Raum, mal schauen was Du darauf antwortest. Wenn ich Wutbürger höre und sehe, dann kommen mir spontan solche Begrifflichkeiten wie “PeGiDa”, “Neue Rechte” oder “Anti-Corona-Proteste” in den Sinn. Nicht am Rechten Rand abseits des Mainstreams platziert aber politisch unkorrekt genug, um den den Linken und den Gutmenschen ein Dorn im Auge zu sein… passt das oder liege ich damit daneben? Wo stehen die Wutbürger?

Andy:
Das passt sogar ziemlich genau. Man könnte es als einen Überbegriff verstehen, der von den Medien und Altparteien geschaffen wurde als Pendant zum alles hinnehmenden Gutmenschen. In erster Linie sind wir aber Rockmusiker. Und wie ich es schon in einigen Interview sagte, steht echte Rockmusik in ihrem Ursprung für den Protest, für Rebellion. Wir sehen uns zwar nicht als rein politische Band, aber wir tragen das Thema Widerstand durchaus in unserer Band-DNA. Diese ganzen Bewegungen und Organisationen wie z.B. Pegida, AfD oder von mir aus auch Querdenken sind ja nicht, wie der Verfassungsschutz propagiert, eine Krankheit, ein Geschwür. Sie sind die Symptome einer ganz anderen, einer echten Krankheit. Sie sprechen aus dem Herzen der Masse, auch wenn die Medien den Widerstand immer als verrückte, kleine Gruppe darstellen. Die Krankheit ist ein ausgearteter Kapitalismus, ein ekelhafter Globalismus, welcher jede Kultur, Sprache, Wirtschafts- und Politikform zu einem stinkenden Einheitsbrei zusammenknetet. Im tiefsten Inneren denkt die Masse wie „Pegida“. Ich möchte gern für die Masse singen und nicht für eine kleine Sektengruppe.

Frontmagazin:
Wo siehst du deine Aufgabe mit den Wutbürgern?

Andy:
Schwer zu sagen. Vielleicht als Therapie von uns Musikern. Das Mikrofon ist unser Psychotherapeut. Dem erzählen wir alles, was uns ankotzt. Das befreit. Wenn dabei noch etwas entsteht, womit sich andere Menschen identifizieren können, haben wir doch eine Win-Win-Situation. Außerdem ist es ja eine außerordentliche Form des Protestes, derer Ausübung ein Privileg ist. Wenn die Massenmedien nur noch Propaganda für eine Hand voll Geisteskranker machen, muss halt eine Gegenbewegung her, die wieder für die normalen Menschen spricht. Geld verdient man hierzulande jedenfalls nicht mit Musik. Aber darum ging es uns nie.

Frontmagazin:
Musikalisch habt ihr euch ja voll und ganz dem Deutschrock verschrieben, in etwa die selbe Richtung wie Sacha Korn seine Arbeit lenkt. Erzähl doch mal, hat sich diese Stilrichtung aus einer Laune heraus ergeben oder warst du der rockigen Musik schon immer irgendwo zugeneigt? Immerhin gibt es von dir ja auch andere Töne zu hören, auf die wir etwas später noch zu sprechen kommen.

Andy:
Natürlich war das keine Schnapsidee oder aus der Laune heraus. Ich habe neben meiner Zeit als Liedermacher in den letzten 25 Jahren auch bereits eine Deutschrock-Band geleitet. Privat hörte ich eigentlich schon immer Rockmusik und irgendwann stellte ich mir die Frage, warum ich eigentlich nicht das Genre bediene, das ich selbst so liebe und so gern höre. Nachdem ich die Liedermachermusik hinter mir gelassen hatte und eigentlich die Gitarre an den Nagel hängen wollte, keimte in mir der Wunsch auf, wieder Musik zu machen. Als ich dann irgendwann besoffen auf meiner Eingangstreppe vorm Haus saß und die Onkelz auf den Kopfhörern hatte, kam diese Kurzschlussentscheidung, die mich nicht mehr losließ: „Ich werde wieder Musik machen. Ich werde wieder Rock machen“. Sowohl die system- und gesellschaftskritischen, als auch die rockigen Ansätze wurden zum Schluss als „Singer-Songwriter“ immer deutlicher in meinen Liedern. Es war nur noch eine Frage der Zeit, dass so etwas wie WUTBÜRGER geboren wird. Sacha Korn ist übrigens ein sehr guter Freund der Band und gleichzeitig unser Partner im internationalen Digital-Vertrieb mit unserem Label in Moskau. Viele Grüße an der Stelle an Ihn und seine Band.

Frontmagazin:
Als Berliner Band steht ihr ja quasi im Zentrum der politischen Musikszenen mit all ihren Extremen, Varianten und Stilrichtungen. Wie funktioniert man als Deutschrockband, die in einer Stadt ansässig ist, die zum einen rechtspolitische Größen wie Lunikoff beheimatet, aber auch eine große linke (Musik)Szene beherbergt. Gibt es überhaupt Möglichkeiten sich zu verwirklichen, Liveauftritte zu absolvieren und dergleichen, oder ist da der Druck zu groß?

Andy:
Ich denke, wir sehen uns zurecht als die letzten, echten deutschen Vertreter des Deutschrocks in der Hauptstadt. Dabei haben wir nicht das Gefühl, irgendwie nur geduldet zu werden, weil die kunterbunte Szene hier die Übermacht hat, sondern wir betrachten uns eher als ersten Schritt zur Rückeroberung der Normalität in dieser, nach scheiße stinkenden, offenen Psychiatrie namens Berlin. Wir haben es halt gewagt und einen echten Anspruch erhoben, genauso wie in den Download-Rankings der weltgrößten Portale, wenn wir die Toten Hosen und die Ärzte regelmäßig vertreiben. Sie müssen mit uns Leben und bekommt uns nicht Weg, genau weil wir uns halt nicht angreifbar machen. Sie müssen uns immer und überall mitspielen lassen. Das ist eigentlich die größte Genugtuung bei der
ganzen Sache. Natürlich gibt es auch echten Rechtsrock in Berlin. Aber machen wir uns doch alle Mal nichts vor, Rechtsrock verlässt niemals die eigene Szene. Jede Botschaft, die man dort in den Songs hinterlässt, verhungert in den eigenen Kreisen. Wir legen Wert darauf, international in der Musiklandschaft mitzuspielen. Wir lassen uns nicht in irgendwelche Genres oder Gruppierungen quetschen. Wir sind die Band WUTBÜRGER – nicht mehr und nicht weniger. Was die Konzerte betrifft, machen wir uns keine Sorgen. Wir haben unsere Live-Planung in den letzten Monaten eher auf einzelne Soloauftritte gelegt, als durch diese Fakepandemie unsere geplante Europatour geplatzt ist. Wir gehen aber schon mit der Idee schwanger, diese Pläne wieder aufzunehmen. Selbst im linksgrünen Berlin gibt es viele Lokationen, die uns gern in Empfang nehmen würden.

Frontmagazin:
Inzwischen dürfte das neue Album “Feindeskreis” erhältlich sein – Glückwunsch an dieser Stelle – und mit dem neuen Studioalbum meldet ihr euch ziemlich faccettenreich zu Wort und musikalisch sauber gespielt bei der interessierten Hörerschaft zurück. Ich habe mir das Album jetzt intensiv einige Male angehört, ein Werk das mit der Zeit immer wohlklingender erschallt. Es gibt auf dem Album klare Ansagen aber auch Botschaften die kaschiert und versteckt sind, was ist das Besondere an diesem Werk? Was unterscheidet “Feindeskreis” von anderen Deutschrock-Produktionen und dem Vorgänger “Meilenstein”? Wie verliefen die Arbeiten an dem Album und die Zusammenarbeit mit Sub:Version Production? Immerhin habt ihr euch ja doch schon etwas mehr Zeit gelassen, bis zur endgültigen Fertigstellung…

Andy:
Jawoll, die Scheibe ist überall erhältlich. Also prinzipiell war das eine verhältnismäßig schnelle Produktion. Zwischen dem ersten zum zweiten Album ist nicht sonderlich viel Zeit verstrichen. Das album „ Feindeskreis“ unterscheidet sich genauso wie auch das Vorgängeralbum „Meilenstein“ stark von anderen Deutschrockwerken, weil es einfach ehrlich ist. Wenn man sich die immer gleichen, hohlen Phrasen der großen Deutschrock-Bands anhört, merkt doch selbst ein Idiot, dass das alles nicht mehr ehrlich ist. Da wird mit Schlagwörtern taktiert, da werden ganze Riffs und Schemata aus erfolgreichen vorhergegangenen Songs geklont, da wird attackiert, aber nicht der Gegner benannt, da werden einfach adaptierbare Muster komponiert, die auf jede beliebige Lebenssituation gesetzt werden können. Sorry, aber für mich ist das Schlager im Onkelz-Stil, was da einige Herrschaften versuchen. Klar, es klappt. Die verdienen sich dumm und dämlich mit ihren bösen Heckscheibenaufklebern, bedruckten Kaffeetassen und immer wieder gleichklingenden Platten. Wir unterscheiden uns von diesem Konzept-Schrott dadurch, dass wir in der Musik und privat immer das sagen, was wir denken. Die Konsequenzen sind uns scheißegal. Wir unterscheiden uns von denen, weil wir klare Regeln haben. Lebt jemand entgegen unserer Werte, fliegt er raus. Punkt. Deshalb auch die vielen Personalwechsel in der Band. Ich würde mal wieder den arroganten raushängen lassen und sagen, dass wir, im Gegensatz zu den meisten dieser Deutschrock-Bands, authentisch sind. Man muss doch nur mal reinhören. Unsere Lieder sind unsere Erfahrungen. Zeig mir bei diesen Deutschrockern nur ein Lied, das so tief reingeht, wie „einer von Ihnen“ (Feindeskreis) und über das Thema Mobbing spricht. Das wirst du nicht finden. Das habe ich übrigens für meine Nichte geschrieben. Bei uns landet auf dem Textblatt und auf der Platte das, was UNS bewegt und nicht das, was das Geld vom Portemonnaie des Fans in die Kasse eines Verlages bewegt. Das ist der große Unterschied. Uns ist die Kohle scheißegal. Wir haben was zu sagen.

Frontmagazin:
Was für Musik inspiriert einen Andy Habermann bei seiner Arbeit als Wutbürger? Welche Musik holt dich ab und nimmt dich mit?

Andy:
Oh, da gibt es so vieles. Na klar, die Onkelz & Rammstein sind rein vom Sound und den Melodien ein absolute Reizgeber. Ich höre aber auch gern alte Bands wie Mötley Crüe oder die Eagles. Da könnte ich jetzt hunderte aufzählen.

Frontmagazin:
Das du musikalisch auch andere Töne als harte Rocknummern anschlagen kannst, beweist eine weitere Produktion aus dem Hause Sub:Version Production und dabei handelt es sich um deine Soloscheibe “Lieder aus Beton”. Ich muss schon sagen, der Silberling hat mir persönlich sogar noch eine Spur besser gefallen, als das neue Album. Nicht weil das Album bei mir keinen Anklang gefunden hat, sondert weil die Soloscheibe einfach eine ungemein geile Atmosphäre erzeugt. Es ist nachdenklich, emotional aber auch provokant und verspielt. Musik die man wunderbar Live in einer alten Bar mit einem guten Glas Whiskey genießen kann. Erzähl doch mal was zu diesen Soloalbum, wie und warum ist es entstanden?

Andy:
Wow, erstmal danke für das gute Feedback. Im letzten Jahr ging ein altes Lied aus meinen Liedermacherzeiten viral. Warum? Weil es einfach zu dieser Zeit hier passte. Es hatte sich verselbständigt und meine Partner von Sub:Version pflanzten mir die Idee ein, eine Zusammenstellung einiger Songs der letzten Jahre zu einem schönen Album zu verarbeiten. Mir gefiel die Idee super, weil ich ja nie wirklich Abschied als Andy Habermann oder damals noch „Rotlicht“ genommen habe. Wir wählten eine riesige Palette an Liedern aus, die dann in der Originalversion der jeweiligen Jahre auf die CD kamen. Für mich persönlich war das wichtiger und interessanter, als ich es vorab vermutete. Es hat zwar auch alte Wunden aufgerissen, aber mich dennoch auch meinen Frieden finden lassen. Auf der Scheibe befinden sich Lieder aus insgesamt 25 Jahren. Jedes Lied hat von mir ein paar persönliche Worte im Booklet bekommen. Auch das hat mir gefallen.

Frontmagazin:
Nun wo die neue Wutbürger und dein Soloalbum erhältlich sind, wie geht es bei dir bzw., euch weiter? Erst einmal etwas zurücklehnen und die fertige Arbeit genießen oder steht schon wieder neue Musik auf dem Plan, kannst du da schon was verraten?

Andy:
Nein, zurücklehnen ist gar keine Option! Wir sind jetzt erstmal voll am promoten unserer Platten. Alex und ich werden jetzt öfter mal auf Bühnen oder als Ehrengäste bei Veranstaltungen zu sehen sein. Parallel arbeiten wir an zwei Singles, die auf einem ganz bestimmten Sampler erscheinen werden. Und wer uns kennt, weiß dass allein auch schon diese zwei Lieder ein Anfang für ein neues Album sein könnten. Auf die Bühne als gesamte Band gehen wir erst, wenn wir das Eine oder Andere Personalproblem beseitigt haben. Eine kleine Stellenausschreibung findet man übrigens auf unserer Webseite. Aber auch das wird allem Anschein nach nicht mehr ewig dauern.

Frontmagazin:
Andy, vielen Dank für das Interview, ich wünsch dir mit den Wutbürgern und auch auf deinem Solopfad alles Gute und maximalen Erfolg. Die letzten Zeilen gehören dir, Grüße, Danksagungen und mehr, bis zum nächsten Mal!

Andy:
Ich sage auch danke im Namen der Band für dieses angenehme Interview.
Ich möchte mich an dieser Stelle aber vor allem bei denen Bedanken, die seit der Stunde null an unserer Seite stehen. Die Menschen, die jeden kleinen Skandal gegen uns wie eine Familie verteidigt haben. Die Fans und Freunde, die uns in den beschissenen Zeiten aus dem Loch gezogen haben, wenn wir schon kurz vor der Bandauflösung standen. Den neuen Fans und Sympathisanten, die uns trotz der Diffamierungen in der Presse und den Shadow Bans auf mittlerweile allen sozialen Netzwerken das Vertrauen geschenkt haben. Diese zwei Alben sind auch euer Werk. Es gehört mehr dazu, Musik zu produzieren, als ins Tonstudio zu gehen. Beim Fußball würde man sagen: Ihr seid der zwölfte Mann. Solange es euch gibt, wird es uns geben.

Danke.

Author: Frontmagazin

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13 thoughts on ““Das Mikrofon ist unser Psychotherapeut. Dem erzählen wir alles, was uns ankotzt…” – Im Gespräch mit WUTBÜRGER // 07/2022

  1. Da kann man echt nur Schmunzeln. Von was träumt der Herr. Die Band spielt keine Rolle… erinnert an Sacha Korn, der gab ähnlich realitätsferne Interviews.

    Rechtsrock lebt in nur in der eigenen Szene?
    Deswegen warnt man davor, es gibt Spezialeinheiten und Razzien und die Indexliste ist zu 99% damit gefüllt. Natürlich nur zum Schutz der Jugend.

    Sorry, das Interview war mal gar nichts.

    1. Moin Günther,

      besten Dank für deinen Kommentar. Nachdem ich das Interview gelesen habe, war mir klar, dass das Teil für kontroverse Meinungen sorgen wird. Nun ja, aber so ist es nun einmal als Online- und Druckmagazin für die unterschiedlichen rechtspolitischen bzw., konservativen und patriotischen Musikszenen, sie bekommen bei uns alle eine Plattform, aber werden nie jedermanns Geschmack und Meinung treffen.

      Die Wutbürger machen ihr eigenes Ding, man muss es ja nicht hören und mögen. 😉

      Ich kann dir versichern, demnächst gibt es wieder was von einer richtig kultigen, alten Rechtsrockband zu lesen… 😀

      Beste Grüße
      Andi

      1. Ich kann mit allen Facetten der Musik leben. Ich spreche niemanden Qualität ab. Aber was der Herr hier ablässt, Respekt, setzt den Maßstab ab Arroganz und Realitätsverlust echt hoch. Den hatte sonst KC Hannes inne.

        Ehrengäste auf Veranstaltungen? Nur weil Müller aus Potsdam den zu seinem Geburtstag im Garten eingeladen hat, ist er doch kein „Ehrengast“! 🤣

        Beste Deutschrockband? Freiwild hat Sonnabend das Harbig Stadion in Dresden gefüllt. Wutbürger hat nicht mal im Ansatz diese Bekanntheit.

        Zur Arbeit des Frontmagazins. Löblich, aber nicht 46 Baustellen eröffnen und in 3 Monaten nachholen wollen, was man hätte über 3 Jahre veröffentlichen können! In der Kontinuität liegt der Erfolg, nicht in der Masse!

        1. Moin Günther,

          Kontinuität ist doch eigentlich gegeben beim FM, oder? Findest du nicht? Gut, in Sachen Druckmagazin vielleicht nicht, lach, dat gebe ich zu… davon abgesehen, ich verstehe deinen Einwand bzgl., der Wutbürger, keine Frage. Danke für deine ehrliche und sachliche Meinung!

          Beste Grüße
          Andi

        2. Kritisieren ist das einfachste in der Welt, selbst etwas zu tun, Beizutragen etwas anderes. Vor allem habe ich eins gelernt, Kritiker sind meistens gar nicht fähig, sich selbst etwas sagen zu lassen.

          Selbstbewusstsein mit Arroganz zu verwechseln, kann ja passieren. Höflichkeit wird auch oft mit Dummheit verwechselt.
          Ich meine soll Andy Habermann die wenigen Möglichkeiten, sich und seine Band zu präsentieren, dafür nutzen, sich klein und niedlich zu machen, devot und bescheiden, nur damit solche Belehrungen unterbleiben.
          Also ein Rocker hat ein Image und ganz bestimmt nicht das eines Woken Regenbogenschwenkers.
          Elton John hielt sich zeit Lebens für einen Mann, ja da muss man dann als richtiger Mann doch ein wenig durchziehen. Freiwild und die anderen Bands von denen ich noch nie etwas gehört habe, die haben auch nicht nach so kurzer Zeit Stadien gefüllt.

    2. Und überall gibt es diesen einen Oberlehrer. 😆 Erst den Interview-Gast anprangern und dann noch das Magazin selbst in ihrer Arbeit belehren. Auch man. Das gute alte “Bundestrainer-Syndrom” 🤦🏼‍♂️ Ich fand nicht ein Wort vom Sänger arrogant. Ihm werden hier Aussagen unterstellt, die es im Text gar nicht gibt. 🤷‍♂️ Was soll das? Und dass rechte Musik primär in ihrer eigenen Szene bleibt, ist doch nur eine Feststellung. Warum gleich so beleidigend? Da muss sich ja jemand gewaltig angegriffen gefühlt haben, wenn er so viel Böses aus dem Interview-Text filtert. Oder du bist einer von denen, die so unzufrieden mit sich selbst sind, dass sie gar keinen Grund brauchen, um ihre Umwelt zu vergiften. Höre doch einfach was anderes. Ich bin kein WB-Fan, aber das war echt nicht korrekt.

  2. Mahlzeit. Alle der heutigen Deutschrock Bands fingen einmal klein an und gaben stets das gleiche von sich: “Wir spielen was wir sind und nicht für Geld” Alles nur Schall und Rauch. Ob Freiwild, Krawallbruder, Unantastbar und wie sie nicht alle heißen rochen irgendwann den Erfolg und das große Geld. Niemand von den ganzen Gruppen würde heute noch in einem kleinen Kellerloch vor 30 Leuten spielen. Denn da fließt kein Geld und kein Blitzgewitter. Dennoch wird aber stets von Zusammenhalt, Einigkeit, Freundschaft und bla bla bla gesungen. Ich möchte nicht Vorurteilen doch ich würde darauf wetten, dass auch die Wutbürger, wenn sie die Chance bekämen groß raus zu kommen unter der Voraussetzung Textlich etwas weicher zu werden, siehe Freiwild und Co, würden sie auch den Erfolg am Schopfe packen und die Eurozeichen und den Erfolg in den Augen glänzen haben. Geld und Erfolg sind verlockend. Würde denn wirklich von den Wutbürger jemand reden hätte es diese Corona Rotze nicht gegeben? Würde die Band überhaupt jemand kennen? Für mich wird dort ganz schön weit ausgeholt. Man sollte lieber aufpassen mit solchen arroganten Aussagen. Wer weis wo der Kampfgeist und die Wut noch sind wenn es das erste Mal richtigen Druck vom Staate gibt oder sonstwas. Lieber etwas zurück halten…

    Rechtsrock, spielt nur für die eigene Filterblase? Rechtsrock erreicht niemand anderen? Rechtsrock erreicht keine Masse? Dann frag ich mich warum es in unseren Reihen weltweite Vernetzungen gibt, weltweite Freundschaften, weltweite Unterstützungen uvm. Dies kam mit Sicherheit nicht weil man sich Bananen und Kaffeepakete gegenseitig geschickt hat. Die absolute Mehrheit unserer Reihen wurden geprägt durch Unsere Musik. Also gelang sie nach außen, raus aus der rechten Filterblase.

    Wutbürger wollen für die Masse spielen? Welche Masse denn? Querdenker? Diese, Masse zu nennen ist Wunschdenken. Damit gibt Wutbürger doch ebenso indirekt zu, dass sie ebenfalls nur für eine gewisse Gruppe spielen. In ihrer Blase ist es aber nunmal so, dass keiner so wirklich weiß wo die Reise eigentlich hin gehen soll. Der eine mag es mit Regenbogen Hemd und Schwarz weiß roter Fahne, daneben läuft einer mit der Israel Fahne, vor denen laufen Hippies mit Bongos durch die Gegend und wiederum vor denen laufen irgendwelche mit Love and Peace Plakaten und Sandalen und ihre großen Redner die sich lautstark auf den Bühnen Darstellen sind ebenso alles Systemlinge. Wo sind sie denn heute noch? Die meisten alle schon verschwunden von der Bildfläche….aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie haben erkannt daß man seinen “Brüdern und Schwestern” das Geld aus der Tasche ziehen kann indem man Spenden für den Kampf für Volk und Heimat einsammelte. Siehe Volkslehrer, Ignaz Bearth usw.

    Ansonsten viel Erfolg, an die Wutbürger und gutes gelingen.

    1. Wenn man die Leute mal googlet, stellt man schnell fest, dass die wohl nicht unwesentlich viel Ärger mit dem Staat hatten. Also die Aussage, dass die einknicken, wenn die staatliche Gangart härter wird, halte ich für unfair. Die stehen sogar im VS-Bericht.

  3. Die beste Deutsch Rock Band aus Berlin ❤️
    Eine Band mit Mut zur Wahrheit…
    Keine die sich jemals vor irgendwem oder irgendwas beugen wird…
    Wahrheiten sind harte Worte die nur die wenigsten vertragen und ertragen…

    In der Musik Szene in Berlin gibt es sonst nur Regenbogen Musik die genauso verlogen ist wie diese Regenbogen Regierung

  4. Sympathische und authentische Leute, wenn man sich so auf YouTube umsieht. Habe die neue Scheibe nur stückweise auf einer Party gehört und muss schon sagen, dass das echt guter Rock ist. Ich selbst höre zwar eher die alten Sachen mit mehr Punk, aber rein musikalisch können die sicherlich ganz oben mitspielen.

  5. Man darf alles sein, linksradikal pöbelnd laut und ohne Talent und wird sogar vom Bundespräsidenten, den wir nicht mal wählen können gehypt.
    Auch Lalelu und belanglosen Schlonz, darf man summen bis grölen.
    Solange die Themen konform sind, Mainstream und igiiiiit Woke, werden Bands unterstützt die Alle meine Entchen Covern, für Musik halten.

    Was gar nicht geht, sind Zusammenschlüsse von Köpfen, die ihre Zeit in Texte investieren, die zu einem gefälligen Sound passen, und die trotz Gegenwind, ohne Unterstützung von vielen gehört werden und das gerne.
    Das Problem ist natürlich nicht, dass eine Band wie die Wutbürger, einen TOP Sänger haben, mit einer Stimme die Bundesliga ist und darüber hinaus. Das Problem ist auch nicht, das die Wutbürger QUALITÄT liefern, die selbst einem EX Profi wie mich, zum staunen bringen.
    DAs Problem ist auch nicht, die Kreativität, Hingabe mit der alle Mitglieder und Zubringer dieses Projekt stützen und es besonders machen.
    Nein, … das sind alles nicht das Problem. Auch das Wutbürger nicht dem Kommerz fröhnen, einen Familiären Umgang mit den Fans haben und einfach guten Sound machen, ist das Problem.

    Was ist das Problem?
    Es ist eine Rechtsrockband, die in Texten und Musik das mitteilt, was sie denken und viele Deutsche ebenfalls.
    Würde Andy Habermann irgendwelchen Scheißdreck singen, wie geil es ist Woke zu sein und am Löwenzahn zu zutzeln, als Mann in Frauenkleidern, die Kaktusbeine zu enthaaren, damit der Straps sitzt und wie herrlich der Schiß auf der Gendertoilette duftet oder wie scheiße er Deutschsein findet. Hurra, der Bandleader wäre in mehr Shows zu sehen als Karl Lauterbach, Bearbock würde ihren Schlüpfer, … von daher gut das der Andy und seine Band das eben nicht so machen.
    Mit dem Strom schwimmen, kann jeder aber gegen den Strom bekommt man nebenbei die ganze Scheiße ab die der Mainstream Flussabwärts raushaut. Da ist dann der Standartsatz bei einer Pause immer, “Du schau mal ich glaub ich habe da Dreck am Mund”! Die Wutbürger gibt es nicht erst seid dem neuen Album, ich wundere mich über die Kraft dieser Band, neben all den Veröffentlichungen, in so kurzer Zeit, all die Videoclips, Aktionen und was die Jungs machen, nicht längst unter dem Druck zusammengebrochen sind, sondern ERST RECHT am nächsten Projekt arbeiten. Ich bin nicht mal Hörer von Rock, komme aus einem ganz anderen Bereich der Musik und Kreativität. Aber die Stimme ist eben keine the VOICE wo irgendwelches Spargelgehopse vor Lila Gewandeten Zahnstochern, irgend etwas versuchen einigermaßen gesund dahin zu husten und dann mal einen Track in die Schittparade zu platzieren. Zum Glück nur einmal, die meisten Tal Enten bleiben uns ja ein zweites mal erspart. Ne die Stimme, zusammen mit der Musik, gefallen sogar mir und das ist dass Erstaunliche. Kurz und Knapp, WIR mögen das weil es authentisch ist, Andy sympatisch ist und wie er mit fans umgeht. Ja das wars….

  6. Selbst wenn das Eigenlob des Sängers etwas überheblich rüberkommen könnte, muss ich nach Erhalt der Platte schon feststellen, dass das die aktuell beste Scheibe in meinem CD-Wechsler ist. Handwerk, Qualität und Inhalt sind professionell. Die Liedtexte sind fantastisch. Vor allem Zeit und Einer von Ihnen sind der Hammer.

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