Kategorie C – Ruf der Götter

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Kategorie C – Ruf der Götter
Eigenproduktion | CD

Neues Konzeptalbum aus der Hannes-Manufaktur

Wenig überraschend gibt es nun doch (wieder) ein neues Studioalbum von Kategorie C, wie auch immer, auf das “Abschied & Rückkehr”-Spielchen wollen wir jetzt nicht wieder darauf eingehen. Beschäftigen wir uns stattdessen mit dem vorliegenden Werk namens “Ruf der Götter”. Dieses Mal gibt es ein Konzeptalbum auf dem sich Hannes und seine Mannen mit der nordischen Mythologie, den nordischen Göttern und mehr, beschäftigen. Gut, ist jetzt nichts Neues und die Themen haben schon viele politische Bands vorher besungen, dennoch muss man hier sagen, dass diese Produktion wirklich nicht verkehrt ist und recht gut klingt. Ja, wirklich, ich war selbst etwas erschrocken, damit hätte ich nicht gerechnet.

Stilistisch hat sich zwar nicht wirklich viel verändert, dafür aber wurde das Material sehr gekonnt und wohlklingend arrangiert. Ihr könnt euch also vorstellen, was da aus den Boxen erklingt. Dies spricht zum einen dafür, dass das gebotene Material in einer vertrauten Klangkulisse sehr schnell seine Hörerschaft erreicht, aber auf der anderen Seite auch nicht viel innovatives Schaffen bietet. Man weiß im Hause Ostendorf eben, wie man in ruhigen und sicheren Gewässern schippert als auf rauer See auch mal ein Wagnis einzugehen. Sieht man von diesem Punkt mal ab und fokussiert sich rein auf das gebotene Album und lässt es über sich ergehen, gibt es gutes Themenalbum, das aus überwiegend klassischen Rocknummern besteht und mit einigen spannenden Riffs brilliert, vereinzelt klingt es sogar ein wenig “Pop-Rock” lastig. Mal schneller und mal langsamer gespielt, teils auch im Stil einer Rockballade. Dazu gesellen sich, wie bereits bekannt sein dürfte, eine Vielzahl an Themen, die sich rund um die nordische Mythologie drehen. Lieder wie “Krieger”, “Fraya” und “Loki” blieben bei mir sofort in den Gehörgängen verankert, die junge Generation würde die Nummer als “Catchy” bezeichnen, he, he. Ernsthaft, die Nummern machen durchaus Spaß zu hören. Und ja, im Gegensatz zu vielen vorherigen Werken von Hannes u.a., hat dieses Werk wieder eine gewisse Persönlichkeit und steigt aus der Masse seiner Arbeiten hervor.

Das “Ruf der Götter” Studioalbum ist schon gut, wer sich mit der nordischen Mythologie beschäftigt und nach einem Konzeptalbum zu eben jenen Thema sucht, der wird hier fündig. Allerdings hat dieses Album nicht unbedingt etwas mit Kategorie C zu tun. Zumindest nicht mit dem, was viele Hörer da draußen unter KC verstehen. Natürlich zieht der Name und das macht sich sicherlich auch an einigen Stellen bemerkbar und war gewiss auch der Sinn und Zweck, aber so wirklich passend ist es nicht.

Selbstverständlich in das Album in Eigenregie erschienen, als Digi ohne Limitierung. Macht erst einmal keinen schlechten Eindruck, im Beiheft sind fast alle Texte abgedruckt und stilistisch passt es zu den Themen der Scheibe. Testet das Teil ruhig mal an, man hatte in der Vergangenheit bereit deutlich schlechteres und dramatischeres aus dem Hause KC gehört. Das “Ruf der Götter” Studioalbum ist da ein richtiges Funkeln am Firmament!

Titelliste:
01. Krieger
02. Wikinger
03. Heil Wotan
04. Odins Raben
05. Segen
06. Freya
07. Loki
08. Nordmänner
09. Ode an alte Werte
10. Regensang
11. Ruf der Götter
12. Stellt das Sonnenrad auf

Hörprobe – Kategorie C – Loki:

 

 

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Author: Frontmagazin
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