Tag der deutschen Zukunft 2020

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Tag der deutschen Zukunft 2020
Front Records | CD

Alle Jahre wieder… Gibt es einen Sampler zur Unterstützung des Tages der deutschen Zukunft. Und auch in diesem Jahr haben sich verschiedene nationale und internationale Musiker bereit erklärt, einen musikalischen Beitrag zu leisten. Ja und wie es halt so mit den lieben Samplern ist, gibt es auch hier wieder Tops und Flops. Den Anfang macht das Projekt Bond of Brothers und damit haben wir auch gleich zwei richtig gute, melodische Coverstücke. „Grips of fear“ von der amerikanischen Band Cut Throat wurde „europäisiert“ und ist stimmlich ziemlich nah am Original. Außerdem hat man sich einer klassischen Nummer von Ian Stuart & Stigger angenommen, macht man generell nicht viel falsch. Schöne Sache und schon einmal ein guter Anfang. Als nächstes reisen wir in schöne Schwede und lauschen der Klänge von Blodsband, diese liefern mit „Framat“ eine ziemlich Metal lastige Nummer ab. Mir gefiel seinerzeit schon die Split mit Angriff, in die selbe Kerbe schlägt auch diese Nummer. Zurück ins Heimatland und weiter geht es mit Dennis K. der uns sein Lied „Altes Kreuz“ präsentiert. Textlich gar nicht so verkehrt, das Rad wurde nun nicht neu erfunden aber gekonnt in Bewegung gesetzt. Mir gefällt allerdings der Klang nicht so sehr, klingt unfertig. Richtig abgemischt würde die Nummer deutlich besser daher kommen. Als nächstes sind die Mannheimer von Aufbruch an der Reihe. Es tut mir ja leid, aber ich finde einfach kein Gefallen an deren Material, damals schon nicht und so ist es eben auch mit dem Lied „Hinter Gittern“. Ein langweiliges Lied und der Gesang erzeugt bei mir Gänsehaut, das wird in diesem Leben wohl auch nichts mehr zwischen uns. Dafür gibt es im Anschluss wieder qualitativ hochwertige Musik. Zurzir & Deaths Head, liefern ihre erste Nummer auf diesem Sampler ab. Die brasilianisch australische Gemeinschaftarbeit erweist sich auch hier, mit „And it will be“ als äußerst vielversprechend und gefällt mir richtig gut. Teils melodisch untermalter RAC/Metal Mix, dürfte speziell die Freunde der fremdsprachigen Musik begeistern. Wir befinden uns wieder in Deutschland und dieses mal gibt es mit „Ritus“ eine neue Nummer von Flucht nach Vorn. Technisch ist die Nummer durchaus stark, kraftvolle Coremucke, ganz im Stil der diesjährigen Split mit sich selbst. Dennoch will auch hier, wie schon bei der Split, der Funke nicht überspringen. Ich kann mir gut vorstellen das viele Hörer dieses Lied als eines der besten Titel auf dem Sampler feiern werden, sehe ich etwas anders. Dennoch, gibt schlechteres auf dieser CD. Weiter geht es mit zwei Unplugged Liedern aus Down Under, Scott & Steve (Fortress) steuern zwei mehr oder weniger, neuen Liedern. Zweier bekannter Lieder, aber in der Form noch nicht erschienen. Ein Lied kennt man bereits von der Fortress Unplugged – Songs for Faith and Folk, das Lied „Shattered Dreams“ ist von dem geinalen Projekt Ravens Ring – Through the looking glass… und so, in der Form noch nie veröffentlicht wurden. Sicher, neue Lieber wäre mir lieber gewesen. Aber gut, musikalisch ist das Material genial, die Unplugged CD ist der Hammer und Scott ist einfach ein begabter Sänger. Auch Germanium lassen mal wieder von sich hören und wie schon deren Debütalbum sowie andere Samplerbeiträge, so ist auch dieses Stück durchaus gelungen. Ich muss schon sagen, mir gefällt die Musik und ich freue mich schon auf eine neue Vollscheibe. Schöner Samplerbeitrag. Im Anschluss gibt es den zweiten Beitrag von Zurzir & Deaths Head, es dürfte unschwer zu erraten sein, um was es in dem Lied „Golden Dawn“ geht, oder? Richtig, das Lied beschäftigt sich mit der hellenischen Rechtspartei Chrysi Avgi / Goldene Morgenröte. Nun folgt eine der besten Nummern des aktuellen Samplers, Wiesel meldet sich mit seinem Projekt Heureka zu Wort. Wer sein Debütalbum mochte, der wird „Wir tragen die Fackel“ lieben. Schöner, brachialer Rechtsrock mit ordentlich Dampf unter der Haube. Durchdachter Text und gut umgesetzt. Klasse. Es folgt Mjöllnir mit einem balladesken Beitrag. Ob es sich jetzt um einen neuen Solokünstler oder einem Beitrag der Metalkapelle handelt, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen. Zumindest haut mich das Lied nicht vom Hocker, muss ich nicht unbedingt noch einmal hören. Ein weiterer Knallt steht bevor, die Jungs von Pionier melden sich ebenfalls wieder zu Wort und in gewohnter Tradition gibt es mit „Haltet aus“ eine melodische, mehrstimmige Rocknummer geboten. Die Jungs haben es drauf und gefallen mir immer wieder aufs neue. Auch Regiment 25 sind mit einem Lied vertreten, im Stil der ersten Scheibe, klingt das hier abgelieferte „Schwarze Jäger“ Lied. Ebenfalls melodischer Rock mit tiefer Stimme, thematisch ist das Lied dem Konzept der ersten Vollscheibe angeleht. Eine positive Überraschung gibt es zum Schluss; Varg I Veum hatte ich eigentlich als uninteressant im Hinterkopf, das Abschlusslied des Samplers ist hingegen ein nette Rockballade mit schönen Melodien und einer angenehmen Stimme. Sicher, es ist jetzt nicht das ultimative Lied, dafür aber das Lied auf dem Sampler, das bei mir am meisten für Überraschung sorgte. Eben weil ich die Band und deren Musik abgeschrieben hatte.

Ihr seht und lest, es ist auch hier wieder der bekannt, bewehrte Fall. Wir haben hier einen Sampler der allen voran durch seinen Unterstützerstatus punktet. Musikalisch ist das Teil, wie eigentlich fast jeder Sampler, mit Höhen und Tiefen ausgestattet.Von der Ballade über RAC bis hin zum Metal, es ist eigentlich fast alles vertreten. Zum ersten mal wurde der Tag der deutschen Zukunft 2020 Sampler von Front Records produziert, stilistisch hält man am altbewährten Konzept fest und führt dieses fort. Hört euch den Hörprobenmix an und entscheidet selbst, der Soli-Faktor spricht allerdings für sich und so leistet ihr mit einem Kauf etwas gutes!

Titelliste:
01. Bond of Brothers – Grips of fear *
02. Bond of Brothers – Europe on my mind **
03. Blodsband – Framat
04. Dennis K.- Altes Kreuz
05. Aufbruch – Hinter Gittern
06. Zurzir & Deaths Head – And it will be
07. Flucht nach Vorn – Ritus
08. Scott & Steve (Fortress) – Flame for the fallen ***
09. Scott & Steve (Fortress) – Shattered Dreams
10. Germanium – Jeder partizipiert
11. Zurzir & Deaths Head – Golden Dawn
12. Heureka – Wir tragen die Fackel
13. Mjöllnir – Rheingold
14. Pionier – Haltet aus
15. Regiment 25 – Schwarze Jäger
16. Varg I Veum – Yesterday today tomorrow forever

* im Original von Cut Throat
** im Original von Ian Stuart & Stigger
*** Alternative Version

Tag der deutschen Zukunft 2020 – Hörprobenmix:

 

 

Author: Frontmagazin

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9 thoughts on “Tag der deutschen Zukunft 2020

  1. Moin.
    Also…
    Ich habe lange überlegen müssen, hier mal meinen Kommentar zu deinen Statement über den TddZ zu hinterlassen!
    Das du mit manchen Bands sympathisiert und sie für gut empfindest ist ja völlig legitim.
    Aber andere Bands als schlecht hinzustellen finde ich persönlich Scheiße von dir. Denke jede Band hat Ihr bestes dazu bei getragen! Ich weiß nicht, welche von deiner Seite aus gemeint sind, da du ja nicht ausgeschrieben hast, welche Bands genau gemeint sind?
    Und wie in ein paar Beiträgen zuvor, wo du dein kritierendes Statement über die Split Flucht nach Vorn/ Inmitten von Ruinen verkündigt hast, entnehme ich aus den jetzigen Beitrag von dir, dass da irgendein persönliches Problem vorliegen könnte!!!!

    Wie gesagt…
    Ein bisschen Zurückhaltung und Respekt wäre mal angebracht gegen anderen Bands, die nicht deinen Geschmack entsprechen.

    1. Sei gegrüßt,

      den Sinn eines Onlinemagazins muss ich dir nicht erläutern, oder? Man kann ntürlich, alles und jeden Beitrag, jedes Lied und jeden Künstler in den Himmel loben, auch wenn es schlecht ist. Erfüllt nur nicht den Sinn und Zweck eines Onlinezines/E-Zines. Und so schwer er dir fällt zu akzeptieren, dies wird auch nicht geschehen. Was geschrieben wird, wird intern entschieden und nicht durch Dritte. Außerdem werden die Artikel nicht mit Respektlosigkeit, Affront oder sonstigen, deiner Meinung nach, unzutreffenden Aussagen, verfasst. Erst recht haben diese nichts mit persönlichen Abneigungen gegen einzelne Musiker oder komplette Gruppen zutun. Das ist ein immer gerne genommenes Argument, wenn es mal wieder um Kritik innerhalb der rechtspolitischen Musik geht. Pro wird dankend angenommen, bei Kontra möchte man am liebsten einen Feldzug starten, wie kann das Frontmagazin nur die Band XYZ – nein, ist keine Nachfolgeband von x.X.x. – kritisieren? Skandal, das ist eine Verschwörung gegen die Band, setzt die Alu-Hütte auf, die Schlacht beginnt. So, und nun werden auch weiterhin die Artikel und mehr, nach eigenen Auffassungen und Ansichten verfasst. Zurückhaltung in den verschiedensten Formen und Anlässen, erfolgt nach eigenem Ermessen und nicht nach dem Wunsch deinerseits.

      Hab Verständnis dafür oder lass es bleiben, selbstverständlich deine eigene Entscheidung!

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

    2. Die Kritik ist absolut legitim, zumal er auch auf jedes Lied und jede Band eingegangen ist. Hier sollte jeder erkennen können, welche Bands eher positiv in seinem Sinne auf dem Sampler herausstechen und welche nicht. Das ist normale, objektive Kritik. Also nicht immer gleich auf Konfrontation gehen, nur weil man unterschiedlicher Meinung ist. Respektlos klingt anders.

    1. Sei gegrüßt,

      nein, wir rezensieren die Tonträger nach dem „Luft und Liebe“ Prinzip, es wird sich vorgestellt wie die Lieder vielleicht klingen könnten und dann denken wir uns eine Geschichte dazu aus. Das ermöglicht es aber auch, den Spielraus zu erweitern und bietet uns ungeahnte Möglichkeiten; wir können nun sogar Tonträger besprechen, die in ferner Zukunft erscheinen werden. Freu dich auf das neue Material von Stahlgewitter, erscheint ca. 2033 rum und wird in Richtung des dritten und vierten In Tyrannos Albums gehen…

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

        1. Sei gegrüßt,

          gut, in dem Fall hast du recht. Das die Nummer bei uns rezensiert wurde liegt daran, das wir ein Master mit Druckdaten hier liegen haben, wo das besagte Lied noch enthalten ist. Die gepresste Version ist im Zulauf, daher hatten wir die noch nicht vor der Linse!

          Beste Grüße
          Dein Frontmagazin

  2. Also eim Master zu besprechen ist so als wenn man ne Rohfassung von einem Film bespricht der dann fürs Kino nochmal umgeschnitten ist. Besprecht was auf dem Markt für jeden erhältlich ist.

    1. Sei gegrüßt,

      und so etwas gibt es auch, nennt sich Press/Pre-Screening bei den Filmmagazinen. Pressevorführungen mit Pressekopien durch den Verleiher für geladene Redaktionen. Dabei kann es sich schon einmal um eine andere Schnittfassung handeln. Anhand dieser, wir die Rezension verfasst. So kann es schon einmal sein, Front Records wird mit Sicherheit nicht einfach aus Spaß ein anderes Master ins Presswerk geschickt haben. Front Records wird dazu vielleicht etwas schreiben.

      So, und nun kommt mal wieder runter. Alle anderen Rezensionen entsprechen den Versionen, die auf dem Markt sind und physisch vorliegen. Das hier nun ein Lied gehört und rezensiert wurde, was aus einem bestimmten Grund nicht auf eurer Version ist, wird die Welt nicht ins Verderben stürzen.

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

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