Division Hagal / Blutkult – Victoria Nobis

[Gesamt: 4   Durchschnitt:  3.8/5]

Division Hagal / Blutkult – Victoria Nobis
Hammerbund | CD / LP

Dann mal voll in Deckung, mit „Victoria Nobis“ marschieren zwei Schwergewichte des ideologisch getränkten Black Metal auf. Zum einen meldet sich Division Hagal zurück, ganz zu meiner Freude. Als Mann zu seiner Rechten, steht ihm Junker Voland und sein Blutkult zur Seite. Das bei diesem gemeinschaftlichen Feldzug des völkisch geprägten Schwarzmetall keine Gefangenen gemacht werden, das dürfte klar sein…

Den Anfang macht Division Hagal mit fünf neuen Liedern und es wird sich auch gar nicht lange mit gähnenden Verhandlungen beschäftigt. Bereits nach wenigen Sekunden wird das Speerfeuer eröffnet und aus allen Rohren geschossen. Keine Kompromisse, kein Vergeben, mit den Liedern liefern Division Hagal feinsten, radikalen und teils von norwegischen Elementen beeinflussten Black Metal ab. Verdammte Scheiße, das Material lässt ganze Feindesdivisionen im Staub zerfallen. Neben brachial ungebremsten Riffs und einem drückenden Schlagzeug, gibt es immer wieder die besagten norwegischen Einflüsse. Diese machen sich besonders in den Solos bemerkbar und sind eine passende ergänzung zum Rest. Textlich wird politisch klar Stellung bezogen, was bei Division Hagal nun aber auch nicht wirklich überrascht, oder? Das ist doch schon einmal was, wunderbar das Division Hagal wieder mit im Gefecht stehen und neue Kampfeinsätze absolvieren. Da ist die Hoffnung doch groß, das in absehbarer Zeit mal wieder eine Vollscheibe erscheinen könnte. Lassen wir uns überraschen.

Weiter geht es mit einem gleichwertigen Bruder an der Front, Blutkult marschieren nun nämlich auf und die Feindeshorden hasten bereits hinweg, in die Ferne. Junker Voland ist mittlerweile ein alter Hase im politischen Black Metal und steuert drei neue Lieder der Klasse Teutscher Schwarzmetall auf diesem Gemeinschaftswerk bei. Nicht minder ideologisch geht es auch bei Blutkult zur Sache, im Geiste der Alten und der Idee, bekommen wir vertrautes Liedgut geboten. Lieder ist es dann auch schon wieder vorbei, noch bevor es eigentlich erst wirklich begonnen hat(te). Im Vergleich zu Division Hagal wird bei Blutkult das Tempo etwas gedrosselt, man vernimmt deutlich rockige Einflüsse in den Nummern. Dies ist allerdings auch ein Markenzeichen vom Junker. Auch hier wird es wieder mal Zeit für eine neue Vollscheibe, wenngleich das letzte Album gerade einmal zwei Jahre her ist, so darf gerne nachgelegt werden. Ist ja nicht so, das Herr Voland untätig ist. Drei Lieder die dem Schaffen seines Mitstreiters auf diesem Gemeinschaftswerk in nichts nachstehen.

„Victoria Nobis“ hat über den Hammerbund das Licht der Welt erblickt. All jene, die sich intensiver und ohne Scheuklappen mit dem deutschen Black Metal beschäftigen, werden auf kurz oder lang dann auch einmal über den Hammerbund gestolpert sein. Das dunkeldeutsche Label ist ja nun schon einige Jahre im Geschäft und hat sich mit seiner strikten Labelpolitik einen Namen gemacht. In vielen Fällen erscheinen die Veröffentlichungen im limitierter Auflage, wie auch in diesem Fall. „Victoria Nobis“ gibt es in zwei Varianten. Zum einen gibt es eine CD, diese ist auf 300 Stück begrenzt. Für die Freunde der kultigen Schallfolie, gibt es das Gemeinschaftswerk als limitierte Vinyl Edition. Diese ist auf 200 Stück begrenzt und kommt mit einer anderen Gestaltung. Die Hörerschaft des politisch unkorrekten Black Metal dürfte sich das Werk bereits gesichert haben, sofern man die beteiligten Band hören mag. Allen anderen sei „Victoria Nobis“ durchweg empfohlen, ein grandioses und kompromissloses Gemeinschaftswerk, politisch von der ersten bis zur letzten Minute. Und am Ende bleibt nur noch verbrannte Erde, dort wo einst ein mächtiges Schlachtfeld war!

Titelliste:
Division Hagal
01. Erwachet
02. Alles ist nun Front
03. Nur Tod
04. Nähre die Flamme
05. Volk im grauen Eisenkleid
Blutkult
01. Apotheose
02. Eure Hände
03. An mein Volk

Hörprobe – Division Hagal – Alles ist nun Front:

 

Hörprobe – Blutkult – Apotheose:

 

Author: Frontmagazin

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