Ursinne – På trampad mark

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Ursinne – På trampad mark
Midgård Records | CD

Ursinne sind Schwedens rechtspolitische Antwort auf Amon Amarth und stehen ihren Landsleuten musikalisch in nichts nach

Die schwedische Musikszene ist schon beeindruckend. Wie ein Hammerschlag von Thor, so schick das schöne Land aus den skandinavischen Weiten in unterschiedlichen Intervallen seine musikalischen Botschafter der rechtspolitischen Musikszene auf die Welt los. Hatten wir nicht erst kürzlich die grandiosen Werke von We Want War, One Million Lies, Code 291 oder Snöfrid serviert bekommen, reiht sich mit trampad mark, dem zweiten Album von Ursinne auch schon das nächste Machtwerk in die Reihen ein.

trampad mark was übersetzt so viel wie Zertrampelter Boden bedeutet, ist der zweite Streich der schwedischen Truppe nach dem Erstlingswerk aus dem Jahr 2019. Dieses Mal hat man sich alleridngs für eine reine Coverscheibe entschieden. So, und bevor jetzt die ersten Säufzer ertönen, sei ein Wort der Entspannung ausgesprochen. Ursinne haben sich in 15 Liedern ausschließlich an heimtländischen Vertretern der schwedischen Musikszene ausgetobt und dabei keine halben Sachen gemacht. Musikalisch gibt es auf trampad mark ein kontrastreiches Programm aus natürlich Viking, wie auch Power und True Metal Klängen. Vereinzelt schleicht sich das eine oder andere rockige Element mit ein, das ist aber ein geringer Teil. Wo Ursinne mich auf ihrer ersten Scheibe noch zu einem Gut, kann man mal hören gebracht haben, holt trampad mark mich voll und ganz ab. Das Album ist technisch und musikalisch absolut Mainstream tauglich. Das die Schweden musikalisch fit sind, beweisen sie uns hier. Wir bekommen hier quasi eine rechtspolitische Variante von Amon Armath geboten, außerdem darf man mit Fug und Recht behaupten, das mit einigen Sabaton und sogar Nightwish Elementen gespielt wurde. Von zügigen Power Einlagen, orchestralen Einspielern und mystischen Einflüssen, wie sie von Nightwish gerne verwendet werden, bis hin zur wütenden Kraft des Viking Metal, dieses Album bietet das volle musikalische Programm.

Dabei haben Ursinne es geschafft, Klassiker der rechtspolitischen Musikszene Schwedens, in neuen Gewand zu verpacken. Klassiker wie Stolt och stark von Ultima Thule, De stupades blod von Svastika oder Svärd i hand von Division S, dies sind nur drei Klassiker die man hier mit modernen Noten durch die heimischen Boxen erklingen lässt. Aber auch jüngere Vertreter werden gecovert, wie beispielsweise Ave Victoria von den bedauerlicherweise aufgelösten Band Tors Vrede. Man hat es dabei belassen und die Lieder in der Heimatsprache vorgetragen, was ich jetzt nicht dramatisch finde. Stimmlich gibt es überwiegend die härtere Gangart zu hören, was mich stellenweise an den Sänger von Nothung erinnert. Aber auch Klar- und Chorgesänge werden geboten und diese verleihen dem Werk ein wunderbares Kontrastprogramm mit viel Atmosphäre.

Kein Zweifel, mit trampad mark liefern Ursinne ein beeindruckendes und musikalisch ausgereiftes Werk ab, da darf man zurecht stolz drauf sein. Midgård Records war erneut für die Produktion verantwortlich und versteht sein Handwerk, was man an dem wirklich gelungenen Artwork sieht. Nicht nur musikalisch, auch die Gestaltung erinnert mich positiv an Amon Armath, ohne das man einfach 1:1 was geklaut hätte. Nein, das Design hat seinen ganz eigenen Charme und repräsentiert das Album vortrefflich. Für alle Metalheads, denen der politische Charakter bei Amon Armath fehlte, bekommen hier nun die passende Scheibe geboten. Professioneller Metal der Spitzenklasse, ganz klar eine Kaufempfehlung, ein Werk das man als Empfehlung nur nennen kann!

Titelliste:
01. Demokrati (by Fyrdung)
02. Frihet eller fångenskap (by Freke)
03. Drömmen om lyktstolparna (by Nothung)
04. Imbeciller (by Blå Brigader)
05. Hellre död än röd (by Storm)
06. Genom kamp till seger (by Pluton Svea)
07. Det tredje fiket (by Wåfflor Waffen)
08. Svärd i hand (by Division S)
09. Stolt och stark (by Ultima Thule)
10. Ave Victoria (by Tors Vrede)
11. Völund (by Völund Smed)
12. Valkyriors dom (by Hel)
13. När bifrost brister (by Nidhöggs Vrede)
14. De stupades blod (by Svastika)
15. Ny era (by Triskelon)

Hörprobe – Ursinne – Ave Victoria (by Tors Vrede):

 

 

Author: Frontmagazin
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