Joe Rowan – A fallen Brother who will never be forgotten

„Es trifft immer die Falschen und zu früh, sowieso…“, so sangen es Asatru schon auf ihrer ersten Scheibe und zutreffender könnte es wohl kaum sein, als wie im tragischen Fall von Hammer Joe Rowan. Selbstlos war sein Handeln, von Mut und Pflichtbewusst gezeichnet und unvergessen sein Opfer. Joe tat das, wozu vielen Menschen wohl der Mut fehlen würde. In einer tragischen Schicksalsnacht kam es zu einer Auseinandersetzungen mit einigen Schwarzen. Joe stellte sich schützend vor seine Kameraden und wurde feige von Naseer Ghani erschossen. Joe Rowan hinterließ Frau und Kind, ungesühnt das Verbrechen und der Täter noch immer frei. Wir möchten diesen tampferen Menschen weiterhin ehren, mit freundlicher Genehmigung der ehemaligen Schriftleitung des Nordwind Magazins, stellen wir diesen persönlichen Bericht über Joe Rowan Online. Du bist gegangen und doch niemals vergessen. Ruhe in Frieden, Joe Rowan!

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Am 22. Oktober 1994, also vor über 11 Jahren * wurde „Hammer“ Joe Rowan von einem Schwarzen names Naseer Ghani erschossen. Manchen wird der Name Joe Rowan nicht mehr geläufig sein, manche werden ihn noch immer mit der Band Nordic Thunder in Verbindung bringen, andere wissen um die tragischen Umstände seines Todes, anderen ist er zur Legende geworden.

* nach damaliger Zeitrechnung als dieser Artikel verfasst wurde.

Es gibt eine Hülle an Tribut-Liedern, Nachrifen und auch das alljährlich stattfindende Hammerfest in den USA ist ihm gewidmet. Und doch möchte ich sein viel zu kurzes Leben noch einmal Revue passieren lassen. Dieser Abriss wurde von Bob, dem ehemaligen Bassisten von Nordic Thunder, später Blue Eyed Devils und nun Teardown verfasst:

Ich traf Joe das erste Mal mit etwa 19 Jahren. Und in den drei Jahren die wir uns kannten entwickelte sich eine gute Freundschaft. Wir waren beide Mitglieder in der Hammerskin Nation und spielten zusammen in Nordic Thunder. Wir hatten daher viel miteinander zu tun. An den Wochenenden lebte er praktisch bei uns.

Ich habe großartige Erinnerungen an die zahlreichen Proben mit Nordic Thunder, The Voice und Aggravated Assault. Wir probten gewöhnlich in dem Haus meiner Mutter, was regelmäßig zu einer kompletten Wochenendparty ausartete. Es waren großartige Parties, wir waren alles gute Freunde und wir hatten eine großartige Zeit. Joe baute für gewöhnlich seine tragbare Tattoo auf und wir ließen uns danach immer von ihm stechen. Jeder kannte Joe und jeder der ihn kannte, liebte ihn.

Joe war das Ideal eines weltanschaulich gefestigten Skinheads. Furchtlos, über einen Wissenstand verfügend und 100% der Sache gewidmet. Er war die treibende Kraft, die alle lokalen Gruppen vereinte. Er war ein Mitglied der Eastern Hammer Skins (EHS) und der Atlantic City Skinheads (ACS). Dazu war er mit vielen anderen Gruppen und Organisationen befreundet. Und wenn es zwischen den Gruppen Differenzen gab, war Joe immer das beruhigende Bindeglied.

An den Wochenendpartys nahmen Kameraden der EHS, ACS, der Delaware Crew, Pensylvania Skins und viele andere teil und es gab selten Probleme. Joe war definitiv der gemeinsame Faktor was man nach seinem Tod schnell merkte. Die gesamte Einheit und Kameradschaft brach danach auseinander. Die Gruppen begannen mit ihren alten Rivalitäten und die Gang Mentalität setzte erneut ein.

Joe glaubte niemals an diesen oberflächlichen Käse zwischen den diversen Gruppierungen und ich erinnere mich, dass er es bei Streitigkeiten auf Konzerten zwischen verschiedenen Gruppen eblehnte Partei zu ergreifen. Er wusste, dass der wahre Feind ausserhalb unserer Bewegung stand und verurteilte Streitereien und Kämpfe innerhalb, zwischen Gleichgesinnten aufs schärfste. Es ist heute beschämend zu sehen wie Streit und Missgunst regiert.

Joe war der Sache und seinen Freunden gegenüber immer loyal. Er war aber auch voller Leben. Er war der Unterhalter auf jeder Party, extrem witzig und mitreißend. Mit Joe hatte man nie eine schlechte Zeit. Er machte immer Witze und war immer in der Lage das beste aus einer schlechten Situation herauszuholen. Dies erschwerte es für uns ungemein seinen Tod zu verkraften. Eine so lebensfreudige Person, groszügig und freundlich verdiente es nicht so früh aus dem Leben gerissen zu werden. Das alte Klischee ist leider sehr wahr: „Nur die Besten sterben jung“.

Neben seiner freundlichen Art war er noch ein grossartiger Sänger. Er war ein Naturtalent. Ich war in vielen Bands und Joe war mit Abstand der meist tarlentierteste fürs singen. Er kannte sich sehr gut mit Musik aus und kannte sehr viele verschiedene Bands. Er bevorzugte die alten XX Oi Bands.

Er begann öfters den französischen Kram lauthals los zu singen und wir hielten ihn für übergeschnappt. Er hatte allerdings einen Sinn für Melodie. Er hatte eine natürliche Begabung fürs singen und einen eigenen Stil. Er wusste einfach wie man sang. Nach etwas üben kann ich ohne Vorbehalte sagen, dass er der beste war.

Er war jedoch nicht der originale Sänger von Nordic Thunder. Mein Bruder und ich hatten die Band ein Jahr vorher bereits gegründet. Wir waren mit die originalen Sänger unzufrieden und suchten daher nach einen besseren Ersatz. Und es war absehbar, dass wir auf Joe stossen mussten.Wir waren Mitglieder der EHS in Baltimore und er gehörte zum EHS Chapter in Philadelphia. Durch diese Verbindung stiessen wir auf Joe und somit begann unsere großartige Zeit und gute Musik. Mit Nordic Thunder veröffentlichten wir 2 Voll CDs. Von all diesen Titeln schrieb Joe lediglich den Text zu „Cold hard facts“. Daher macht es diesen Song für zu etwas besonderen. Er schrieb diesen Text, nachdem er für illegalen Waffenbesitz inhaftiert wurde und in Delaware dem Prozess entgegen sah. Er war ein oder zwei Monate in Haft und schrieb diesen Text in der Zeit.  Wir begannen im Sommer 94 für die neue Nordic Thunder einzuspielen, welche später F**** S**** heißen sollte. Als er ermordet wurde, waren wir noch dabei die Scheibe einzuspielen und hatten uns zu diesem Zeitpunkt noch auf keinen Namen geeinigt.

Joe wurde am 01. Oktober 1994 , gerade 22 Jahre alt geworden, ermordet. Ich war nicht anwesend als er starb. Ich habe alle Geschichten gehört. An einem Supermarkt kam es zu Streitigkeiten zwischen einigen Skinheads und einigen Schwarzen. Einer der Schwarzen zog dann eine Kleinkaliber Waffen und begann zu schiessen. Alle versuchten sich in Deckung zu bewegen. So auch Joe, der eine Kugel in den Rücken bekam. Ich hörte, daß´er sofort starb.

Wie konnte man nur durch den Schuss einer kleinkalibrigen Waffe sterben? Es sieht so aus als ob Odin, Gott oder wer auch immer Joe als zu gut für diese Welt erachtete und ihn zu sich nahm.

Natürlich war Joe auch nicht frei von Fehlern. Er war ein Mensch und demzufolge war er auch nicht perfekt. Aber die Art die er hatte und sein Benehmen überwiegtem bei weiten jede Schattenseite. Es war ein riesiger Schock von seinem Tod zu hören. Der Gedanke, jemand so extrem wertvolles und energiegeladenes zu verlieren, war unerträglich. Die Beerdigung war sehr deprimierend. Es kamen mindestens 100 Kameraden und seine Familie. Die Zeremonie war voller Trauer. Joes Einfluss auf mein Leben war so enorm und sein Tod ein so einschneidendes Erlebnis, dass ich heute noch manchmal von ihm träume. Das hören von Nordic Thunder, und besonders „Cold hard facts“ löst noch heute starke Emotionen bei mir aus.

Er war in meinem Leben eine sehr wichtige Figur und er war eine noch viel wichtigere Person für unsere Sache. Ich traf nie wieder jemanden wie ihn. Er war immer loyal und es war mir eine Freude ihn in der Nähe zu haben. Die Leute, die nie die Möglichkeit hatten ihn kennen zu lernen, können mir glauben wenn ich sage das er eine großartige Person war.

Er war wirklich eine einmalige Persönlichkeit und sein Tod machte ihn zu einem Märtyrer für unsere Sache. Er gab sein Leben in einem Kampf gegen Feinde unserer Nation. Er hatte Werte, Ehre und Treue wie wenig andere in unserer Bewegung. Obwohl er nicht der größte oder stärkste war, wich er keinem Kampf aus. Er stand gegen das System und kämpfte jeden Tag für seinen Glauben. Die Sache verlor am 01. Oktober 1994 eine außergewöhnliche Person.

Author: Frontmagazin

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