Blutzeugen – Ewige Wache (MCD)

Blutzeugen – Ewige Wache
OPOS Records | MCD

Irgendwo in Mitteldeutschland versammelte sich eine Schar von Getreuen zu einer Solidaritätsveranstaltung mit einem ansehnlichen Rahmenprogramm. Neben drei weiteren, großartigen Vertretern der rechtpolitischen Musikszene durfte sich die Getreuen auf Blutzeugen freuen. Im Feldgepäck hatte die Kapelle dann auch noch eine Soli-CD mit drei Titeln, diese haben wir nun hier vor uns liegen.

Zu den Blutzeugen brauch ich im Grunde nicht mehr viel schreiben, oder? Die Gruppe hatte 2011 unter dem jetzigen Banner das erste Mal auf sich aufmerksam gemacht und das Werk schlug auch gleich ein wie eine Bombe. Musikalisch liefert die Gruppe einen höchst professionellen Mix aus RAC und Metal(core) Elementen ab. Es gibt ja immer wieder Gruppen die mit der NS Idologie kokettieren und am Ende ist es meist nur Schall & Rauch. Nicht so bei den Blutzeugen, die Kapelle ist für mich stellvertretend für Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit was das musikalische Vertreten einer Weltanschauung angeht. Wer die Jungs schon einmal Live erleben durfte, der weiß was ich meine. Selbstverständlich auch vom Plattenteller oder Silberling, keine Frage.

Wo ist der alten Zeiten Heldenmut, mit dem unser Volk mal stritt? Der treuen Männer Wagemut, wie Körner ihn beschrieb. Wir streben nach dem göttlichen, wie es in kühlen Herzen gilt. Wir streben diesen Weg, für unser Erbe Schritt um Schritt.
Weltanschauung

Zur besagten Soliveranstaltung gab es diese Mini-CD geboten, enthalten sind drei neue Titel, zwei Eigenkompositionen und eine Nachspielversion von „Geheuchelte Humanität“, von Noie Werte. Musikalisch schlägt es in die Richtung der zweiten Vollscheibe „Völkisch Orthodox“, das Material hat noch mehr Metal-Charakter zu bieten als man es eben noch von der ersten Vollscheibe her kannte und diese war bereits zügig gespielt. Trotz aller Härte vergisst man die melodischen Parts nicht und was der gute Gitarrero einmal mehr abliefert, das gehört alleine schon geehrt. Endgeil. Stellenweise gibt es dann etwas Gekeife der Marke Black Metal geboten. Als Gegenpol zum fiesen Gekeife schlägt der Sänger dann auch tatsächlich mal ruhige Töne an, ein wunderbarer Kontrast.

Auch Thematisch bleibt man sich treu, selbstverständlich. Die drei Titel symbolisieren einmal mehr unsere Weltanschauung – wie bereits das erste Lied mit seinem Namen verrät. Die Übernummer dieser Minischeibe kommt für mich dann allerdings mit dem Lied „Ewige Wache“, die Nummer ist einfach nur meisterhaft. Thematisch geht es um die Ehrerweisung für unsere gefallenen Helden unseres Volkes, zu Land, zu Wasser oder in der Luft, in den großen Ringen der Völker.

Ewige Wache – Für die Helden die gefallen, Fackelschein vor ihren Ruhmeshallen. Ewige Wache – Aus ihren Blut entsteht das Neue, ein Fanal für Heldenmut und Treue.
Ewige Wache

Um dieses kleine Mach(t)werk dann würdig abzuschließen gibt es endlich eine Studioaufnahme von „Geheuchelte Humanität“, von Noie Werte. Die Nummer gehört mittlerweile zum festen Liveprogramm der Truppe und hat mich nicht nur einmal überzeugt. Zum Lied braucht man ja nun nicht mehr wirklich was schreiben, sollte man kennen. Wenn nicht, dann zügig diese Wissenslücke schließen.

Eine kleine, gewaltige Produktion mit Solidaritätshintergrund den es zu unterstützen galt und noch immer gilt. Optisch mach der Silberling auch was her, auf dem Cover gibt es die Büste des „Verwundeten“, von Arno Breker zu betrachten. Leider ist diese Minischeibe viel zu schnell vorbei, ich freue mich schon jetzt auf ein neues Album der Truppe. Blutzeugen sind Pflicht, Solidarität ist Pflicht und dieser kleine Silberling ist Pflicht. Melodischer, wütender und mehrstimmiger Polit-Metal der schon mit der „Völkisch Orthodox“ für Parademärsache sorgte. Pflichtprogramm!

Titelliste:
01. Weltanschauung
02. Ewige Wache
03. Geheuchelte Humanität *

* im Original von Noie Werte

Hörprobe – Blutzeugen – Ewige Wache (Ausschnitt):

Aus solidarischen Gründen haben wir nur einen Ausschnitt aus dem Lied „Ewige Wache“ Online gestellt. Wer in den vollen Genuß der Titel kommen möchte, der versucht bitte auf legalen Wege noch ein Exemplar zu bekommen und seinen solidarischen Teil beizutragen.

Author: Frontmagazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.