Sachsonia – 18 (CD)

Sachsonia – 18
PC Records | CD

Die alten Garden aus Dunkeldeutschland sind definitiv noch nicht Geschichte, dies beweisen Sachsonia mit ihrem vierten Album „18“ eindrucksvoll und wohlklingend. Leute, dreht die Lautstärkeregler scharf nach rechts, hier gibt es Rechtsrock der Spitzenklasse…

Nach einer etwas längeren Pause meldet sich Sachsonia endlich wieder zu Wort und das mit Bums. Im Gepäck haben die dunkeldeutschen Nazirocker elf neue Nummern die zum tanzen einladen und die Gutmenschen wieder einmal zum kotzen bringen lässt. Das die Truppe sich nicht mit billigen Schulhofklängen zufrieden gibt, lässt sich bereits anhand der ersten Nummer hören und man ahnt schon zu Beginn wo es hinführen wird. Melodischer, zügiger und äußerst verspielter RAC der Spitzenklasse dieser Musikrichtung. Provokation gehört zum guten Ton & Bild und so liefert man auch gleich die erste Vorlage für einen „Aufschrei der Empörung“ bei allen Gutmenschen, Antifas und Gesinnungswächtern – der Name des neuen Albums heißt mal ganz frech „18“, wie können die es nur wagen? Aber keine Sorge werte Realitätsverweigerer und Moralapostel, wie schon das Label schrieb, handelt es nicht um einen Bezug auf eine politische Person der Zeitgeschichte sondern um 18 Jahre Bandbestehen. Nicht mehr und nicht weniger!

Wer mit dem Schaffen der Kapelle vertraut ist, dem dürfte klar sein was mit der neuen Scheibe aus den heimischen Box erklingen wird. Wie bereits oben geschrieben geht es melodisch, zügig und verspielt zur Sache, dort wo man mit „Amok“ aufgehört hatte, knüpft man mit „18“ direkt an und macht großartig weiter. Sachsonia haben sich ein beachtliches Ansehen innerhalb der nationalen Musikszene erspielt und wissen mit ihren Klängen zu begeistern und zu überzeugen. Auch auf „18“ gibt es wieder eine einfallsreiche Mischung aus ernsten Themen und unterhaltsamen Sachlagen geboten. ernste Themen, da geht es in dem Lied „Welcome to Hell“ um den G20 Gipel 2017 in Hamburg und den dabei stattgefundenen Antifa-Krawalle welche die Hansestadt in ein Schlachtfeld verwandelt hatten. Oder beispielsweise das Lied „Gehasst-Verfolgt-Bestraft“, darin beschäftigen sich Sachsonia mit den Repressalien welche patriotische und nationale Menschen in der Bundesrepublik erfahren müssen aufgrund der politischen Meinungsrichtung. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, so als Beispiel das Lied „Gerstensaft“, ich denke der Titel spricht für sich, ha, ha. Der Silberling hat einen hervorragenden Klang, produktionstechnisch braucht auch dieses Werk sich nicht verstecken. Wer also mal wieder Lust auf wohlklingenden, hochwertigen Rechtsrock verspürt der kann hier bedenkenlos zugreifen. Sachsonia verstehen ihr Handwerk und wissen mit elf neuen Titel zu überzeugen.

Das Teil kommt im Digi mit Prägedruck, ein Miniposter mit allen Texten findet Ihr im Inneren des Digis. Optisch schaut das Teil schick aus, auch hier man sich Mühe gegeben. Vieler Worte bedarf es jetzt eigentlich nicht mehr, höchstens noch die besten Glückwünsche an Sachsonia für achtzehn Jahre Bandbestehen. Hört rein, entscheidet wie immer selbst und lasst die Boxen wackeln. Der Silberling macht Spaß und ist alles andere als ein Fehlkauf. Auf die nächsten Achtzehn!!!

Titelliste:
01. Freiheitsrock
02. Furor Teutonicus
03. Vom Scheitel bis zur Sohle
04. Die Wahrheit
05. Welcome to Hell
06. Gehasst-Verfolgt-Bestraft
07. Leb deinen Traum
08. 18
09. Gerstensaft
10. Willkomm´ in Dunkeldeutschland
11. Gegen Rechts…

Hörprobe – Sachsonia – Furor Teutonicus:

 

Author: Frontmagazin

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