Flak – Thronfolger (CD)

Flak – Thronfolger
Gjallarhorn Klangschmiede | CD

Es gibt uninteressante und schlechte Alben, dann gibt es natürlich noch gute Alben und selbstverständlich gibt auch gelungene Alben. Ja und dann gibt es noch die Alben von Flak und spätestens jetzt, mit dem neuen Werk „Thronfolger“ sollten wir der Schaffenskraft der Herren eine eigene Klasse zusprechen. Auf dieses Album hat man zu recht gewartet und es hat sich gelohnt. Dieses Album muss(te) aus viellerlei Gründen einfach sein, dieses Album IST Widerstand…

Ich bin ja ehrlich, dieses Jahr war (bis jetzt) durchwachsen, viele Silberlinge die mit Spannung erwartet wurde, hatten sich mehr oder weniger als Blindgänger erwiesen. Dann gab es selbstverständlich aber auch einige Überraschungen und Machtwerke, keine Frage. Meine Spitzenreiter hatten sich soweit schon festgelegt, wieder einmal habe ich aber nicht mit dem Jahresende gerechnet und eben nicht mit dem neuen Album „Thronfolger“, von Flak. Als der freundliche Volksgenosse aus dem Rheinland mir dann verkündete, das neue Album würde noch dieses Jahr erscheinen war ich selbstverständlich gespannt. Einige Zeit später lag doch tatsächlich ein Presseexemplar der neuen Scheibe im digitalen Briefkasten und ich sollte seit der letzten Blutlinie endlich mal wieder sprachlos und überrascht sein, dieser Silberling sollte erst einmal in der Anlage verweilen und mich in jeder Minute seiner Spielzeit erfreuen. Mehr noch, ich habe mich verloren in diesem mächtigen und magischen Werk!

Den selbst auferlegten, hohen Anspruch an sich selbst haben Flak förmlich dazu genötigt sich in den Krieg mit der Zeit zu begeben. Lange mussten wir auf neuen Lieder der Truppe warten und nicht zuletzt war es dann auch der „Maßstab“, der die Jungs dazu gezwungen hatte über sich hinauszuwachsen. Der Perfektionsgeist ist auch mit diesem Album, dies hat uns Phil ja nun bereits mehr als nur einmal unter Beweis gestellt. Da lebt der „Überzeugungstäter“ im Musiker. Nun haben die Rheinländer es endlich beendet, ein neues Kapitel wurde der Geschichte um Flak hinzugefügt und dieses ist, ja was ist es? Wie bereits geschrieben, eben mächtig und magisch und so nehmen Euch die Jungs auf „Thronfolger“ in knapp siebzig Minuten (!) mit auf eine ideologische, identitäre und kämpferische Reise, eine Reise die musikalisch kaum vielfältiger hätte ausfallen können. Melodischer Rock trifft auf wohl platzierte Hardcore-Elemente, da kommt die Sympathie für die Coreecke durch. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da jetzt einige draußen geben wird, die da vielleicht etwas skeptisch sind, wie kann das funktionieren mit HC Elementen? Ich kann Euch versprechen, das funktioniert mehr als gut und klingt unglaublich. Sicher, dies haben vor Flak schon anderes gemacht aber hey, mann muss es auch können.

Macht die Grenzen dicht, Europas Herz wollen wir bewahren. Der Geist, der aus uns spricht bezwang schon Roms Cäsaren. Macht die Grenzen dicht, Muttis Gauckler wollen wir nicht…
Grenzen dicht

Das Album marschiert mit so vielen Überaschungen auf, dass man das Werk erst nach mehrmaligen Runden so wirklich hört, beziehungsweise spürt. Mal kämpferisch, mal aufmunternt. Mal nachdenklich und mal gefühlvoll, textlich schaffen es Flak so gut wie alle oder besser gesagt, die wichtigsten und notwendigsten Themen abzudecken. Textlich nimmt man klar Stellung zur unkontrollierten Einwanderungspolitik in „Grenzen dicht“ oder mahnt die eigenen Leute noch einmal an, mit Polizei und Staat kein Wort zu sprechen, gemeint ist hier das Lied „B.K.W.“. Aber auch andere Themen werden (endlich) angesprochen, beispielsweise werden die Hüterinnen und Hüter unseres Volkes musikalisch geehrt, die Mütter und Väter dort draußen die für den Fortbestand unseres Volkes Kinder in die Welt tragen und mit Herz und Verstand für unsere Nachkommen handeln, hier ist das Lied „Keepers of the Race“ gemeint. Diese und weitere Themen werden in dreizehn gewaltigen und packenden Nummern vorgetragen. Doch nicht nur der lyrische Anteil ist hier maßgeblich für den Erfolg verantwortlich, dies ist uns ja schon länger bewusst. Nein, noch mehr ist hier die Stimmengewalt von Phil ausschlaggebend und beeindruckend. Man kann mit Recht behaupten, dass hier wirklich gesungen und nicht nur geschrien wird, seine Stimme gehört definitiv mit zu den besten Sangesstimmen die, die rechtspolitische Musik zu bieten hat. Sie ist großartig und spricht Menschen an. So muss das sein und mit solchen Liedern, klar, verständlich gesungen und mit durchdachten Texten und Melodien, so erreicht man mehr Leute und bewegt diese zum Nachdenken und Hinterfragen.

Doch damit nicht genug, als wenn man alleine nicht schon ein Machtwerk geschaffen hat, holte man sich doch promp noch Gastsänger mit ins Boot und so teilte sich Phil das Mikro mal mit Division Germania, Brainwash, Blutbanner und Burning Hate. Dieses Aufgebot an stimmgewaltigen Gästen setzt diesem Werk noch das Sahnehäubchen auf!

Das ist für Euch, Frauen die es heute noch wagen. Genug Kinder in die Welt zu tragen. Ihr seid die Helden, die Helden dieser Zeit. Das ist für Euch, Väter die kämpfen statt zu klagen. Die, die Hoffnung in die Wiege tragen. Ihr seid die Helden, die Helden dieser Zeit.
Keepers of the Race

Optisch können wir dieses Werk (leider) noch nicht bewerten, das Artwork lag uns zum Zeitpunkt der Besprechung nicht vor. Man kann aber davon ausgehen, dem Cover zu entnehmen, dass es eben wieder in die gleiche Richtung wie schon beim „Maßstab“ oder der „Kämpfernatur“ gehen wird und diese sah schon ziemlich Klasse aus. Wenn wir eine Liste repräsentativer Musikgruppen aus dem patriotischen und völkisch-sozialistischen Lager auflisten müssten, so würden Flak ganz oben mit stehen. Nicht erst jetzt mit dem neuen Album „Thronfolger“, jetzt aber definitiv bekräftigt und die Wurzeln endgültig ins Fundament dieser kalten und maroden Republik geschlagen. Freut Euch auf ein mächtiges Werk, auf ein emotionales und motivierendes Werk. Neben dem letzten Werk von Blutlinie ist „Thronfolger“ definitiv das Beste was dieses Jahr erschienen ist. Zumindest bis jetzt und ich wage es zu bezweifeln, dass man dieses Album überbieten wird. So denn, haltet die Augen und Ohren offen. Der Silberling wird im Dezember 2018 über die Gjallarhorn Klangschmiede erscheinen. Ich tippe mal das es was limitiertes geben wird, ist aber nur eine Vermutung und nun wünschen wir Euch viel Vergnügen mit der exklusiven Hörprobe bei uns, wie gehabt in Form einer kompletten Nummer. Das Teil ist mehr als nur Pflicht. Vielen Dank an Phil und den Rest der Gruppe für diese Meisterwerk!

Titelliste:
01. Intro
02. Kaiserthron
03. Meinungsmonster
04. In Blood We Trust
05. Ikone von Millionen
06. Grenzen dicht
07. Antigone 2000
08. Werde der Sturm
09. B.K.W.
10. Keepers of the Race
11. Wir hier
12. Großstadt Ozean
13. In den Straßen von Paris

Hörprobe – Flak – Keepers of the Race:

 

Author: Frontmagazin

11 thoughts on “Flak – Thronfolger (CD)

  1. Auf das kommende Album von Flak freue ich mich sehr! Jedoch befürchte ich, enttäuscht zu werden, da das Album „Der Maßstab“ die Messlatte wirklich sehr hoch gelegt hat. So ging es mir schon bei der „Kämpfernatur.
    Nebenbei: Ich fand das Musikjahr 2018 wirklich sehr stark und gelungen. In dieser CD-Besprechung sprichst du (mal wieder!) vom langweiligen Einheitsbrei und Blindgängern in der rechtspolitischen Musikszene, obwohl doch die meisten CD’s, die du in diesem Jahr bewertet hast, hoch gelobt wurden. Und was an dem Album von Blutlinie soll toll sein, begreif‘ ich auch nicht. Das Ding finde ich unterdurchschnittlich schlecht. Langweiler Metalcore, der sich ewig in die Länge zieht, nicht ins Ohr geht und den mal schon x-mal besser gehört hat.

    1. Sei gegrüßt,
      ich schrieb „durchwachsen“, dass kommt nach meinem Empfinden auch so hin. Das sieht natürlich jeder anders, dass darf man gerne werten wie man möchte.
      Ich denke nicht das Du enttäuscht wirst vom „Thronfolger“, das Album ist meiner Meinung nach eine Steigerung zur eh schon gelungenen „Der Maßstab“ Scheibe. Man muss „Thronfolger“ hören, spätestens dann wird man diese Rezension auch nachvollziehen können. Das Album funktioniert erst so richtig als vollständige Einheit und entfaltet sich erst dann, wenn man das komplette Schaffen hört. Wir saßen hier in einer ausgewählten Runde mit 2-3 Leuten und ich habe das Album einmal durchlaufen lassen. Hier war die Überraschung und begeisterung groß und die Herren waren sprachlos, damit hatte man nicht gerechnet. Warte ab, ich denke Du wirst deine Freude mit dem neuen Album haben und begeistert sein! 🙂
      Auch ist der Vergleich mit der „Kampfgefährten“ etwas schwierig, das Gemeinschaftswerk beinhaltet ja nur Balladen, da ist man irgendwo als Musiker eingeschränkt was die Möglichkeiten betrifft. Hat der gute Mann von Blutlinie ja beispielsweise auch gesagt im Bezug auf die Akustiktitel der Bonus-CD vom letzten Album. Was für ein passender Übergang, ha, ha… Echt, empfindest Du das tatsächlich so? Schade, aber dein gutes Recht. Das Album „Verkommener Zeitgeist“ mag vielleicht vieles sein aber „Langweiliger Metalcore“ ist das nicht. Das Werk ist unglaublich vielschichtig, verspielt und abwechslungsreich.
      Weißt Du was ich mich immer frage und damit bist jetzt nicht Du gemeint, Damn Right, bitte nicht persönlich nehmen. Aber ich frage mich immer wieder, ist es vielen Leute einfach zu viel wenn „Drei Akkorde“ überschritten werden und die Musik ins experimentellere, verspieltere geht oder die Texte mal tiefgründiger sind wie beispielsweise bei Blutlinie die Nummern „Tabula Rasa“ oder „Der Geist dieser Tage“ oder bei Anthrazit die Lieder „Und sie schlafen noch“ und „Neuordnung unseres Denkens“? Verstehst Du was ich damit meine, ist der Wunsch nach den „Wilden Neunzigern“ noch so groß und der Verzicht auf geistig-revolutionären Forschritt so uninteressant? Ich meine das nicht einmal böse, es ist nur immer mal wieder mein Empfinden, meine Auffassung.
      Wie dem auch sein, freut mich das Du deinen Senf hier immer wieder mal dazu gibst, mach weiter so! 🙂

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

      1. Hallo,
        vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
        Beim Album „Thronfolger“ heißt für mich momentan nur abwarten. Ich lasse mich gerne positiv überraschen, was ja nur der hohen Messlatte geschuldet ist.
        Ich bewerte die Alben vor allem danach, was sie sein möchten bzw. vermitteln möchten. Bei dem aktuellen Album von Blutlinie habe ich natürlich keinen Ausflug zurück in die 90er erwartet. Wäre ich solch fortschrittlichen Alben prinzipiell abgeneigt, dann hätte ich mir es gar nicht erst gekauft. Das Album gefiel mir von der musikalischen Umsetzung nicht gut, gerade weil die einzelnen Lieder, für mein Empfinden, zu lang sind. Auch hat man die Band im Voraus zu hoch gelobt und an eher unpassenden Vergleichen zu den etablierten Bands wurde auch schon beim Debüt nicht gespart. Es liegt also nicht daran, dass ich mir vom Lied „Tabula Rasa“ persönlich auf die Füße getreten fühle. 😉
        Dass ich auf Dich den Eindruck mache, an geistig-revolutionären Fortschritt uninteressiert zu sein, hat mich gerade ganz schön schockiert. Im musikalischen Bereich bin das nicht darüber hinaus sowieso nicht. Uns allen ist wohl klar, dass es keine politischen Veränderungen in Deutschland durch ein alleiniges Leben und Verharren in der Skinheadsubkultur geben wird.
        Selbstkritik nehme ich erst. An einem plumpen „Weiter so“ in die falsche Richtung, (weil auch eine obsolete Meinung grundsätzlich berechtigt ist), bin ich definitiv nicht interessiert.
        Viele Grüße

        1. Sei gegrüßt,
          oh weia, ich muss mich jetzt erst einmal bei Dir entschuldigen. Natürlich habe ich Dich NICHT gemeint, dass kleine Wörtchen „nicht“ fehlte oben in der Antwort. Hilfe, dass ist nun mal dumm gelaufen. Hiermit entschuldige ich mich bei Dir für dieses Missverständnis!

          Beste Grüße
          Dein Frontmagazin

    1. Sei gegrüßt,
      hast Du das Album denn überhaupt schon vollständig gehört? Ich bezweifel es nämlich ganz stark und wenn doch, dann nenne mir bei einem der gehörten Liedern mal Schwachstellen, Kritikpunkte oder Ausrutscher, dann kann man dein Kommentar vielleicht besser interpretieren und wir können drüber diskutieren. Mich interessiert nämlich was deine negative Meinung zur Rezension und zum neuen Album ausmacht.

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

      1. Schönen guten Abend,

        ich kann dem Frontmagazin nur beipflichten, da ich das Album auch schön hörte und sehr begeistert bin. Darum finde ich die Besprechung auch gelungen. Sie wird dem Album gerecht.

        LG
        Puni

  2. Also Ich persönlich finde es jetzt nicht das non plus ultra… sei es die Hörprobe hier oder das Lied Meinungsmonster oder Ikone von Millionen.
    Das sind alles Titel die mir persönlich nicht zusagen. Das ist aber alles nicht Politisch sondern nur auf Musikalischer Ebene gesehen. Auch die Texte sind nix neues, diese textlichen Aussagen gab es auch schon hundert mal. Für mich ganz klar ein Durchschnittsalbum!

    1. Sei gegrüßt,
      besten Dank für deinen Beitrag und die damit verbundene Meinung. Ich sehe/lese schon, das Album sorgt schon jetzt für Gesprächsstoff. 😀 Ich bin auf weitere Meinungen gespannt!

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

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