N.S. Heute #1 / März / April 2017 (Magazin)

Politische Bildung wird nicht (ausschließlich) durch Musik erlangt. Vielmehr ist unsere Musik ein Indikator auf bestehende (Unrechts)Verhältnisse, geschichtliche Ereignisse und mehr. Sicher, die Musik ist gegenwärtig eine unserer stärksten Waffen, dennoch liegt das Wissen und die Kraft vergangener Tage, Sagen und Vermächtnisse im geschriebenen Wort, besonders für unsere Jugend. So ist es unausweichlich, dass die Bildung auch weiterhin in schriftlicher Form stattfinden muss. In einem Liedtext kann nun einmal nicht ausführlich und in voller Tiefe ein Thema wie beispielsweise die Schreckenstaten der Kommunisten in Nemmersdorf oder den Untergang der Wilhelm Gustloff und den daraus resultierenden (geplanten) Mord an tausenden unschuldigen Kindern, Frauen und Greisen unseres Volkes, behandeln. Bildung, unermesslich der Verzicht und unausweichlich für den politischen Kampf um den Fortbestand unseres Volkes, unserer Kultur und unseres Landes!

Ich war durchaus gespannt als mich die Information erreichte, dass es ein neues Druckmagazin aus unseren Reihen geben würde. An Sachmagazinen mangelte es in der Vergangenheit ja schon etwas und nötig ist es alle Male, besonders an jenen, die auch mit qualitativ hochwertigen und sachlichen Inhalten auf sich aufmerksam gemacht haben / hatten. So erfreulicher ist es, dass es nun mit dem N.S. Heute wieder ein Sachmagazin gibt, welches durchweg der Idee verpflichtet ist. Knappe 5 Teuro kostet das N.S. Heute gerade einmal, wahrlich nicht viel für ein wenig Quell an Wissen und Bildung, oder? Verzichtet auf eine Schachtel Kippen oder einen 6er Bier und Ihr erhaltet weitaus mehr und wichtigeres.

Man hat sich durchaus Gedanken gemacht wie man mit den Druckmedium verfahren würde, ohne dabei ein Fehlstart zu erliegen. Dies ist glücklicher und vor allem verdienter Weise nicht passiert. Die erste Ausgabe des N.S. Heute weist ein äußerst interessantes Rahmenprogramm auf und dies eben mehr als passend dem Magazinmotto: „Weltanschauung.Bewegung.Leben“ entsprechend. Wie in jedem Magazin, so wird man auch hier den einen oder anderen Artikel finden, mit dem man selbst nicht Konform gehen wird. Dies ist allerdings dem Recht des freien Geistes unterliegen, es würde mich doch schon sehr verwundern wenn dieses Magazin bzw., einige Artikel nicht auf Gegenwehr stoßen würden. Da sei als Beispiel nur mal der „Rap für die Reconquista“ Artikel genannt, nicht alle stehen dem Sprachgesang positiv gesonnen, gegenüber. Wie dem auch sei, ich für meinen Teil kann der ersten Ausgabe nichts Negatives anheften. Ein durchaus durchdachtes und gut gestaltetes, strukturiertes Sachmagazin.

Besonderen Anklang fanden bei mir die Artikel „Der Koblenz-Prozess als Lehrstück für politische Ermittlungsverfahren“, von Sven Skoda, der Kamerad versteht sein Handwerk und weiß propagandistisch und eben auch schriftlich, das Problem auf den Punkt zu bringen. Sehr informativ und sachlich. Wer mit dem Koblenz-Prozess nicht vertraut ist, der hat hier einen fundierten Artikel zum ganzen Politirrsinn der BRD. Dann noch „Ich bin gerne Einzelkämpfer“, ein Gespräch mit Frank Kraemer. Ich halte Frank für einen geistigen Vordenker und hervorragenden Aktivisten. Vielen ist Frank sicher als Gitarrist bei Stahlgewitter bekannt. Doch der gute Mann hat noch weitaus mehr auf den Kasten. Aber dazu lest Euch am besten das Gespräch durch. Des Weiteren sind die Artikel „Horst Wessel – Einer von uns“, von Dr. Angelika Willig und „100 % Rassismus – 0 % Chauvinismus“, eine Klarstellung zum Rassismusbegriff, sehr empfehlenswert.

Das Magazin ist im DIN A4 Format und vollfarbig gedruckt, entsprechend stimmt auch die Qualität. Ich kann nur zum Kauf raten, bei uns auf der Hauptseite findet Ihr übrigens einen Verweis zur Netzseite des Magazins, direkt zur entsprechenden Seite wo Ihr ein Jahres-Abo abschließen könnt. Natürlich könnt Ihr dort auch die Einzelhefte erwerben, sofern noch lieferbar. Großartige Arbeit der N.S. Heute Redaktion, ich werde die Arbeit weiter voller Spannung verfolgen und bedanke mich schon jetzt für die großartige Arbeit. Weiter so, werte Kameraden. Kaufempfehlung von uns!

Inhaltsverzeichnis:
Bewegung
Der Koblenz-Prozess als Lehrstück für politische Ermittlungsverfahren
von Sven Skoda

„Ich bin gerne Einzelkämpfer“
Frida Dentiak im Gespräch mit Frank Kraemer

Der Nazi-Kiez
zu Besuch in Dorstfeld

Rap für die Reconquista
im Gespräch mit Makss Damage

Bewegungsgeschichte: vor 20 Jahren
Großdemo gegen die Anti-Wehrmachtsausstellung in München 1997

„Klavierspielen“ auf dem Polizeirevier
Dieter Rieflings persönlicher Erlebnisbericht zur München-Demo

Weltanschauung
Horst Wessel – Einer von uns
von Dr. Angelika Willig

100 % Rassismus – 0 % Chauvinismus
Eine Klarstellung zum Rassismusbegriff

Leben
Handeln statt Reden
Praktische Kapitalismuskritik

„Deutsche Einigkeit meine Stärke“
Ausflugsziel Hermannsdenkmal

Rezensionen
Polit-Thriller von rechts
Rob Salzig – Systemfehler

120 Jahre alt und brandaktuell
Gustave Le Bon – Psychologie der Massen

…zum Schluss
Glosse

Leserbriefe / Kleinanzeigen

2 Kommentare

    1. Sei gegrüßt,
      wir haben leider keine Exemplare im Verkauf. Verzeih´ das wir dir keine erfreulichere Nachricht mitteilen können. Schon einmal die Versände abgeklappert? Du findest über unsere Verweise eine ausfühliche Liste mit Onlinehändlern!

      Beste Grüße,
      Dein Frontmagazin

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