Festung Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz – Aus Angst vor dem importierten Terror

Festung Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz in Berlin | Foto: Lars Günther

Es ist die Zeit der Besinnlichkeit und des Friedens, die Weihnachtsmärkte im ganzen Land öffnen wieder ihre Pforten und locken jedes Jahr Millionen Menschen an. Doch die Stimmung ist dieses Jahr getrübt, zumindest in Berlin denn dort hat der Senat seine erste Glühweinfestung in Deutschland errichten lassen. Das, was im ersten Moment unterhaltend klingt, ist das bedauerliche Resultat aufgrund des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche vom 19. Dezember 2016, dort steuerte der Terrorist Anis Amri einen LKW offensiv in den besuchten Weihnachtsmarkt und tötete 12 Besucher. Etwa 70 weitere Menschen wurden verletzt. Wie unlängst bekannt sein dürfte muss für unsere Regierung immer erst etwas passieren bis man sich zum Handeln entschließt. So wurden in den vergangenen Tagen durch mehrere Mitarbeiter mehr als einhundert Gitterkörbe aufgebaut um mit einander verbunden. Diese wurden um den Weihnachtsmarkt platziert und beinhalten Kunststoffsäcke die mit Sand befüllt sind. Außerdem hat man die Straßenbereiche mit zusätzlichen Betonabsperrungen bestücht und an den Eingängen zum Weihnachtsmarkt platzierte man Sicherheitspoller.

Der Senat bezeichnet diese Sicherheitsmaßnahmen als einen „einzigartigen Zufahrtsschutz“, diese Schutzmaßnahmen sollen Lastkraftwagen bis zu 40 Tonnen aufhalten können. Der Steuerzahler darf dafür wieder tief in die Tasche greifen, satte 2,5 Millionen Kosten entstehen durch das Material sowie Auf- und Abbau. Die Rotsozis werden sich selbst wieder in den Himmel loben, Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) wird bei der Eröffnung am 26. November anwesend sein. In den nächsten Wochen gelten außerdem erhöhte Sicherheitsbestimmungen, wie diese genau lauten war uns leider aktuell nicht bekannt. Neben verstärkter Streifenpolizei und Kriminalpolizisten in Zivil, wird die Berliner Polizei noch mit einem Infomobil vor Ort sein. Ein besinnlicher Besuch auf dem Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz wird für den Michel nun also zum Unterhaltungsausflug, wie feiere ich die Weihnachtszeit hinter Gittern, eingekerkert bei Glühwein und Weihnachtsgebäck.

Festung Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz in Berlin | Foto: Lars Günther

Da fragt man sich doch wirklich was in den Köpfen der verantwortlichen Personen vorgeht. Nicht das es erst soweit kommen konnte, jetzt pfercht man die Besucher auch noch in eine weihnachtliche Sperranlage ein. Jeder Mensch der etwas mitdenken kann, dem kommt doch unmittelbar nach den ersten Bildern der Gedanke in den Sinn, dass dieser Weihnachtskäfig schnell zur Todesfalle werden kann. Was passiert nämlich wenn sich ein IS-Terrorist anstatt mit einem LKW nun mit einem Sprengstoffgürtel auf den Weihnachtsmarkt bewegt? Ganz genau, es bricht eine Massenpanik aus, die Menschen versuchen panisch zu flüchten und rennen orientierungslos umher. Großartige Leitung, bei solch wenig Weitsicht muss man sich wirklich fragen ob der Berliner Senat überhaupt rational Denkt und Handelt? Der importierte Terror der Merkel-Regierung zwingt uns dazu, mit unseren Familien auf Weihnachtsmärkte zu gehen, die einem Straflager gleichkommen. Da kommt Feiertagsstimmung auf, oder?

Author: Frontmagazin

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