Werk Kodex Nr. 1

Werk Kodex Nr. 1
Nordland-Verlag | 108 Seiten | IBAN: –

„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“, mit diesem Zitat von George Orwell möchte ich diese Rezension beginnen. Warum mit einem Zitat und ausgerechnet mit diesem? Nun, wir sind alle Kinder der Neuzeit, Nachkriegsgenerationen und wurden geboren unter der Schirmherrschaft der Siegermächte – obgleich DDR oder BRD, das Büßerkleid und die geistigen Fesseln sind in der Kernstruktur die Gleichen (gewesen). Trotz vielfach gepriesener Souveränität und einem Selbstbestimmungsrecht sowie einem auferlegten Grundgesetz, ein Deutschland welches mit der Wiedervereinigung seine Freiheit wiedergewann aber im gleichen Atemzug dem Diktat der Überseetyrannei noch immer unterwürfig ist, kann dieses Land frei sein? Wirklich, ist man frei wenn einem für das gesprochene Wort die Anklage droht und gemacht wird? Ist man wirklich frei wenn einem vorgeschrieben wird, wen man ehren darf und wen nicht? Nein, dass ist keine Freiheit und diese „Freiheit“ ist nicht die deutsche Freiheit des Geistes, der Würde und des Seins. diese geschenkte Freiheit ist nicht die Freiheit der Deutschen in freier Selbstbestimmung. Wir haben ein erteiltes „Recht“ etwas zu sagen, was einige nicht hören wollen. Geht es nach ihrem „Recht“ zu weit, wird das freie Wort – Freiheit, das Kernelement des freien Wortes – zensiert oder sogar verboten. Wo also ist das Recht zu sagen, was andere nicht hören wollen und dies ohne Zensur und Verbot? Wo ist das Recht auf Freiheit? Wo ist die Freiheit des Rechts für Deutschland und seinem Volk? Wir müssen uns selbst eingestehen, dass wir überhaupt nicht wissen was Freiheit bedeutet, wir leben ihre „Freiheit“, nicht die Freiheit des Rechts, der Menschenwürde und des Geistes, des kulturellen Erbes und der Selbstbestimmung. Und dennoch suchen wir, die, die wahre Freiheit leben wollen in dunklen Tagen nach ihr und nutzen die uns verfügbaren Mitteln und Wegen. Ein neues Mittel zum Erlernen von Wissen welches zur Wahrheit führt und Weg ist, ist das Werk Kodex, das neue Sachmagazin für Metapolitik und deutsche Kultur!

Ich weiß, ziemlich finsterer Grundton der in dieser doch recht umfangreichen Einleitung steckt. Das wurde mir bereits vorab schon mitgeteilt und dennoch, diese Zeilen treffen zu und so schmerzhaft diese auch sein mögen, man muss sie als richtig und notwendig anerkennen. Jetzt lassen wir aber etwas Licht erstrahlen und wenden uns dem Guten zu, und damit ist die hier vorliegenden, ersten Ausgabe des neuen Sachmagazins Werk Kodex vom Nordland-Verlag gemeint. Ich muss schon sagen, selten schafft es ein Magazin mich bereits am Anfang so sehr zu beeindrucken wie dieses Werk. Herausgeber Baldur Landogart darf zurecht stolz auf sich sein, der studierte Dipl.-Designer hat mit dieser Publikation ein neues, frisches Meinungswerk ins Leben gerufen, welches in seiner Art einzigartig im rechtspolitischen Kreisen sein dürfte. Sicher, es gibt viele Schriften in patriotischen, konservativen und völkisch-sozialistischen Kreisen, jedoch kann sich keines mit dem Konzept des Werk Kodex messen. Zumindest könnte ich jetzt keine Publikation ohne vorher gründlich nachzudenken, nennen. Im Fokus stehen hier die drei Leitkategorien „Mensch“, „Raum“ und „Kultur“, diese sind die Grundpfeiler des Werk Kodex und bilden ebenfalls das Leitbild.

Viele bekannte Köpfe hat man sich mit Beiträgen für die erste Druckausgabe sichern können und bereits nach einem kurzen Blick auf das Inhaltsverzeichnis dürfte klar sein, hier geht es mit entsprechendem Feingefühl, hochwertigen Wissen und konstruktiver Schrift, scharf zur Sache. Doch bevor man überhaupt erst einmal zum lesen kommt, muss man diese Gestaltung auf sich wirken lassen. Jede Seite ist ein Individualität und spricht für sich, dem Einfallsreichtum hat man hier keine Grenzen gesetzt und freien Lauf gelassen. Der Werk Kodex ist einr optische Explosion, ein Machtwerk mit unglaublich viel, sehr viel Liebe zum Detail. Sobald man sich von diesem visuellen Flash erholt hat, geht es dann auch gleich an das Eingemachte. Thematisch gibt es so vieles, interessantes im Werk Kodex zu entdecken, eines der wohl kontroversesten und gleichermaßen interessantesten Interviews dürfte jenes mit Rainer Langhans Teil 1/2 – Das große Interview sein. Ein deutscher Schauspieler, Schriftsteller, Hippie und 68er-Ikone. Ich fand den ersten Teil mehr als spannend und informativ, sicherlich spricht diese Art des schriftlichen Aktivismus nicht jeden an, man muss schon über den Tellerrand schauen und Klischees und alte Denkmuster hinter sich lassen. Ist man dazu bereit und gewillt, bekommt man sachliches und konstruktives Lesematerial geboten.

Weitere großartige Beiträge wären beispielsweise Provokation im zeiträumlich-kulturellen Kontext – Als Euvokation und Disvokation von Sascha Rossmüller der unter Leitkategorie „Kultur“ zu finden ist. Sascha Rossmüller dürfte den meisten Lesern wohl am ehesten als ehemaliger Stellvertretender NPD-Parteivorsitzender und ehemaliger Bundesvorsitzender der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten bekannt sein. Neben seiner Tätigkeit als freier Journalist ist Sascha Rossmüller noch immer aktiv in der Partei und vertritt aktuell das Amt des Stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD-Bayern und ist  Mitglied im NPD-Parteivorstand. Außerdem ist Sascha Rossmüller Mitglied der eropäischen Vernetzung Alliance for Peace and Freedom (APF).

Neben vielen, weiteren Beiträgen von kultureller Natur wie „Die revolutionäre Erneuerung – Gedankensplitter zu einer anderen Republik“, von Dr. Björn Clemens oder dem strategischen Themenbeitrag „Provokation, Strategie und Taktik im asymmetrischem Krieg – Eine militärische Betrachtung“, von Peter Steinborn, befasst man sich auch mit dem Alltäglichen. So wird beispielsweise über das Pro und Contra von Tattoos diskutiert. Kurzinterviews mit Udo Voigt, Frank Kraemer und Frank Rennicke oder der Artikel „Naturmysthische Lieder und Gedichte“, von Swantje Swanhwit, lockern zwischen der Fülle an umfangreichen Artikel, die (eventuelle) Anspannung beim lesen auf.

Konzeptionell manifestiert sich Werk Kodex als ein Schriftwerk für die alte und neue Rechte, die zentralisierte Metapolitik als Leitfaden führt den Leser durch das Magazin. Hier wird der Geist mal wieder gefordert und man sollte sich Zeit dafür nehmen. Mit dem Werk Kodex geht man man neue Wege und platziert auch gleich ein Sachmagazin das so, wie es vor einem liegt, einzigartig ist. Keine Frage, neben dem etablierten Magazin Sezession dürfte das Magazin Werk Kodex die besten Chancen haben, ein federführendes Organ der Neurechten zu werden.

Sicher, mit 13 EUR wird ein stolzer Anschaffungspreis ausgerufen. Aber sind wir mal ehrlich zu uns selbst, letztlich hat Qualität doch noch immer seinen Preis und bei der Arbeit die in diesem Magazin steckt, absolut gerechtfertigt. Keine Frage, mit dem Werk Kodex hat man einen großen und wichtigen Schritt in die Neuausrichtung der rechtspolitischen Aktionsweisen druchgeführt. Dieses Magazin möchten wir jeden Aktivisten und interessierten Menschen ans Herz legen, so liest sich geschriebene deutsche Metapolitik und Kultur, das Werk Kodex sollte zur Pflichtliteratur für jeden Rechten gehören!

Author: Frontmagazin

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