Ian Stuart – die unabhängige Stimme des White Power-Rock ’n‘ Roll

Ian Stuart – die unabhängige Stimme des White Power-Rock ’n‘ Roll
Das Zeughaus | 160 Seiten | IBAN: –

Zurückblickend hätte aus Ian Stuart noch mehr werden können, mehr noch als das, was uns so manche „Rockstars“ in heutigen Tagen als ihr sogenanntes Vermächtnis hinterlassen haben. Doch schnödes Geld war nicht das Ziel und letztlich hatte Ian Stuart mit Skrewdriver mehr erreicht als man es dem engagierten Musiker & Aktivisten zugetraut hatte, am Ende wurde unter Tränen aus dem Traum irgendwie, irgendwo (s)eine erhofte Wirklichkeit und seine Lieder sprechen auch noch in heutiger Zeit vielen Patrioten und Nationalisten aus der Seele. Ian Stuart ist tot, lang lebe Ian Stuart!

Mit „Ian Stuart – die unabhängige Stimme des White Power-Rock ’n‘ Roll“ liegt uns nun das neueste Werk über Ian Stuart (Donaldson) Und Skrewdriver vor. Wie bereits vom Verlag in seiner Beschreibung erwähnt, handelt es sich nicht um das erste Buch zum Thema Ian Stuart (Donaldson) Und Skrewdriver. Einige dürfte beispielsweise die beiden Werke „Erinnerungen“ und „Rock’n’Roll Patriot“, von Mark Green kennen. Zwei äußerst informative Bücher. Für M. Savage aus Bulgarien allerdings nicht komplett und so machte sich der Skrewdriver-Fan ans Werk um die fehlenden Teile zu ergänzen und die Lücken zu füllen. Man kann „Ian Stuart – die unabhängige Stimme des White Power-Rock ’n‘ Roll“ also einen gewissen Abschluß bezeichnen und dieser Abschluß kann sich durchaus sehen und lesen lassen. So hat M. Savage in Zusammenarbeit mit Herausgeber J. Hessler u.a., satte vier Jahre an diesem Werk gefeilt, recherchiert und Material zusammengetragt. Am Ende sind es dann auch fast 160 Seiten mit exklusiven, teils unbekannten Hintergrundinformationen über das Leben und dem Werdegang von Ian Stuart geworden.  Im Gegensatz zu den vorherigen Werk über Ian Stuart und Skrewdriver, stehen hier die Erinnerungen und Meinungen ehemaliger Weggefährten, Freunde, Kameraden und Bandkollegen im Fokus. So haben sich viele Namen der nationalen und internationalen Rechtsrockszene zu Wort gemeldet, beispielsweise Steffen Hammer von Noie Werte, Brad von Squadron oder Marko „Jäsä“ Jarvinen von Ainaskin. Außerdem gibt es eine Auflistung der kompletten Bandmitglieder die Skrewdriver in all den Jahren unterstützt hatten, einige interessante, teils unbekannte Informationen von und über Ian Stuart und Skrewdriver und eine Auflistung aller bekannten Bücher zum gleichen Thema die in den vergangenen Jahren veröffentlicht wurden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf die Deutschland und Schweden Konzerte von Skrewdriver. Wie man mittlerweile weiß, war Ian Stuart kein anderes Land wichtiger als Deutschland, nirgendwo tourte Ian Stuart lieber. Außer von seiner Heimat mal abgesehen. Geschmückt sind die Interviews mit jeder Menge an ebenfalls teilweise unveröffentlichten Bildmaterial. Natürlich musste zum Selbstschutz eine notwendige Zensur stattfinden, bedauerlich aber so ist nun einmal die Rechtsprechung. Dazu findet Ihr am Ende dieser Rezension die entsprechende Information.

Das Motörhead-Konzert in der King Hall, Blackburn am 30. November 1979 wurde durch Skrewdriver eröffnet.
Informationen über Ian Stuart und Skrewdriver

Die Gespräche lassen sich auch hier wunderbar lesen und man bekommt einen spannenden und intimen Einblick vermittelt. Mit viel Liebe zum Detail wurde „Ian Stuart – die unabhängige Stimme des White Power-Rock ’n‘ Roll“ umgesetzt und das zeichnet dieses Werk auch aus. Wenn ich auch glaube, dass es noch viel mehr über diesen Musiker zu berichten und zu erfahren geben könnte, so bietet dieses Buch doch einen tiefen Einblick in das leider viel zu kurze Leben von Ian Stuart. Es gibt ja noch mehr Personen die Ian Stuart kannten aber sich weigerten an diesem Buch mitzuwirken, sehr schade. Dennoch, das Erbe von Ian Stuart und Skrewdriver ist so umfangreich, dass man bestimmt noch ein weiteres Buch füllen könnte. Denn bereits zu Lebzeiten war Ian Stuart auf dem Weg dorthin, wo seine Gegner ihn nicht sehen wollten, zu einer internationalen Größe auf den Bühnen dieser Welt. Seine Kraft, seine Leidenschaft, Liebe und Motivation, all diese Eigenschaften stecken in seinen Liedern und diese leben auf ewig weiter und diese sind nicht mehr wegzudenken.

Das Buch wurde im DIN A4 Großformat produziert, vollfarbig auf Hochglanzpapier und mit Festeinband im Hardcover. Damit dürfte „Ian Stuart – die unabhängige Stimme des White Power-Rock ’n‘ Roll“ zweifelsfrei ein echter Hingucker sein, wenn nicht sogar die aufwendigste Produktion unter den ganzen Büchern zu Ian Stuart und Skrewdriver. Das einzige was mich persönlich etwas stört, ist die verwendete Schriftart „Comic Sans“, diese ist echt etwas quitschig. Da wäre man besser dabei gewesen, hätte man eine klassische Schriftart verwendet. Aber nun gut, der Rest dieses Buches man diese Kritik dann auch gleich wieder irgendwo nichtig und die Menge an spannenden und interessanten Informationen entschädigen dieses prompt.

Vier Jahre Arbeit gilt es zu belohnen, unterstützt den Verlag und Autor mit einem Kauf, das Buch kann man wunderbar in Büchersammlung stellen. Wenn Ian Stuart auch nicht mehr unter uns weilt, sein Geist und sein Traum lebt in seinen Liedern weiter und auch in jedem Hörer. Skrewdriver – unsterblich!

Skrewdriver – Suddenly (Album: Warlord)

Inhaltsverzeichnis:
Einleitung J. Hessler 3
Vorwort M. Savage 7
Skrewdriver Bandmitglieder 9
Cliff Warby 17
Mark „Frenchie“ French 22
Nick Griffin 25
Micky Lane 29
Murray Holmes 30
Rob Gray 33
Steve Roda / Jena 35
Merv Shields 38
Brad 43
Allan Mounsey 47
Günther aus Wien 52
Michael Grewe 55
Schweden-Konzerte 60
Deutschland-Konzerte 64
Kevin Noon 86
Paul Lindley 90
Alex aus Stuttgart 93
Steffen Hammer 98
Italien-Konzerte 102
Max G 104
Laurent 108
Chris Hipkin 110
Andreas Voigt 115
GermanMick 119
Stigger 122
Andy 130
Mark Greene 134
Jon „Benny“ Hill 141
Marko „Jäsä“ Jarvinen 143
One Day, if Suddenly 146
Informationen über Ian 150
Bücher über Ian 156


Aufgrund der aktuellen Rechtslage stehen einige Zeichen und Grußformen in der Bundesrepublik unter Strafe, daher mussten Autor und Verlag einige Bilder an entsprechenden Stellen vorsorglich unkenntlich machen!

Author: Frontmagazin

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