Das Heerlager der Heiligen

Das Heerlager der Heiligen
Verlag Antaios | 416 Seiten | IBAN: 9783944422121

Wie panische Hasen auf der Flucht, verängstigt und auch irgendwie orientierungslos, so verhielt sich seinerzeit die Mainstream-Presse als der Verlag Antaios im Jahr 2015 den Roman des französischen Schriftstellers Jean Raspail, „Das Heerlager der Heiligen“ als Neuauflage in einer neu angefertigten, erstmalig vollständigen Übersetzung von Martin Lichtmesz veröffentlichte. Der Tagesspiegel sprach eine „Lesewarnung“ aus, die Frankfurter Allgemeine bezeichnete schon viele Jahre vor der Neuauflage vom Verlag Antaios den Roman als „grotesk-apokalyptisch bis zur Obszönität“, so funktioniert(e) Investigativer Journalismus über Jahre hinweg bei den Schreiberlingen der Mainstream-Presse, dieser Zug dürfte allerdings mit der Ehrlichkeit im Fall Claas Relotius endgültig aufs Abstellgleis gerollt sein und der Mainstream-Presse den verdienten Knacks gegeben haben…

Der Roman erschien erstmals im Jahre 1973 unter dem Originaltitel „Le Camp des Saints“ und erzählt die Geschichte einer Invasion von einer verarmten Menschenmasse aus Indien auf den Weg nach Europa, Frankreich. Die Geschichte wird als Retrospektive von einem anonymen Erzähler geschildert, verteilt auf drei Kapitel. Hätte der alte Mann geahnt was mit der  „die Armada der letzten Chance“ dort vor der Küste auftaucht, so hätte er vielleicht anders reagiert. Doch wie? Keiner sah sich dazu veranlasst das französische Volk und das restliche Abendland vor dieser Invasion zu warnen.

Frankreichs Regierung stellt seine Streitkräfte auf eine Probe, sind diese bereit das eigene Land und den Rest von Europa notfalls der Vernichtung der Flotte zu schützen? Es wird ein Kriegsschiff in Richtung der Armada geschickt, jedoch wird der Befehl in durchgeführt und so kehren die frankrözischen Streitkräfte zurück ans Festland und der Weg für doe Armada ist frei, Europa heißt das Ziel. So steuert „die Armada der letzten Chance“ mit Kurs auf Frankreich zu. Die Bewohner an der südfranzösischen Küste flüchten wegen dem nahenden Unheils nach Nordfrankreich, die Regierung sieht sich nicht im Stande das Volk zu schützen und kümmert sich stattdessen um die Rettung des Kapitals.Wärend Frank bereits im Chaos versinkt, hält ein Teil der Regierung noch am Einsatz der französischen Streitkräfte fest und so werden die letzten treuen Vereter an die Küste geschickt um eben jene zu schützen. Kurz vor dem Schießbefehl gibt der Französische Präsident eine Radioansprache, dort erteilt er den Schreitkräften den Befehl, dass die Gegenwehr nun eine „Frage des Gewissens“  sei und es im Ermessen jedes einzelnen Soldaten liegt, die Schusswaffe zu gebrauchen. Kurz vor der Landung der Armada, desertieren die meisten Soldaten und ein Einmarsch ins nicht mehr aufzuhalten. Frankreich wird überrannt und das Abendland verliert immer mehr an seiner kulturellen Substanz und verfällt zunehmend zu multiethnischen Gesellschaften, Land für Land. Das Chaos nimmt ungeahnte Ausmaße an, die französische Regierung wird Schritt für Schritt ausgetauscht und der restliche Teil der Widerstandbewegung wird aus Heim und Haus durch die „neuen Einheimischen“ verdrängt. Eine Gemeinschaft von Politikern, Streikräften und Bürgern verschanzen sich mit einem alten Professor in einem Dorfen in den Bergen über Nizza und verteidigen mit allen Mitteln das letzten Rest ihres kulturellen Erbes. Bis zu dem Moment, wo die neue Regierung das Dorf bombardieren lässt… aus Indonesien und Südamerika machen sich weitere Flotten auf dem Weg nach Europa, um das Abendland engültig zu überfluten!

Ein Blick in die Zukunft, ein finsterer Blick und von Utopie kann man hier eigentlich gar nicht mehr sprechen. Von der Gleichschaltungspresse verteufelt und verdammt, ist der Roman von Schriftstellers Jean Raspail zu einer kontroversen Schrift erklärt wurden. Es grenzt schon etwas an Selbstpeinigung, sich mit einem Roman, mit solch finsterer und erschreckender Thematik zu beschäftigen, liest und hört man mittlerweile tagtäglich von multikulturellen Verbrechen. Doch sind wir mal ehrlich, ein angeblicher „Science-Fiction“ Roman, der damals schon erahnen konnte, was in heutiger Zeit passiert, kann gar nicht so fiktiv sein, oder? Ein großartiger Roman dem ich jeden jungen und alten Leser absolut empfehlen kann!

Inhaltsverzeichnis:
01. I
02. II
03. III

Author: Frontmagazin

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