Randgruppe Deutsch – Genozid

Randgruppe Deutsch – Genozid
Das Zeughaus | CD

Randgruppe Deutsch steuern in die fünfte Runde…

Die Jungs von Randgruppe Deutsch hatten sich ein Jahr der Pause gegönnt, doch nun meldet man sich mit der fünften Vollscheibe „Genozid“ zurück. Irgendwas haben Randgruppe Deutsch was bei mir sofort gepunktet hatte als ich das zweite Album der Jungs gehört hatte. Seit diesem Zeitpunkt freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn die Infos über ein baldiges, neues Werk der Truppe bei uns eintreffen. So auch bei „Genozid“, als Das Zeughaus uns von dem baldigen Release informierte, war mal wieder Freude in der Redation. Wieder kraftvoller, melodischer Deutsch(rechts)rock, der durchweg zu gefallen versteht!

Randgruppe Deutsch haben die Pause hörbar genutzt um am neuen Material zu arbeiten. Herausgekommen sind dabei zwölf kraftvolle Nummern, elf in Eigenkompositionen und eine Coverversion von Wotan. Das Randgruppe Deutsch sich kontinuierlich steigern oder zumindest ein beachtliches, musikalisches Level halten, ist nicht zu abzusprechen und hörbar, dies durften wir ja bereits mit der zweiten Vollscheibe vernehmen. Im Hier und Jetzt angekommen, klingen Randgruppe Deutsch frisch und ausgereift, man könnte sich problemlos in die Reihen der sogenannten „Grauzonerocker“ einreihen, wäre da nicht der naturgegebene Patriotismus, der vielen harten Deutschrockern zu ehrlich ist und sie an ihren Erfolgskurs hindern würde. Genau da Scheißen – verzeihung – Randgruppe Deutsch drauf und bleiben sich treu und somit ihren Weg & Hörerschaft ebenfalls. Entsprechend geht es auch dieses Mal wieder thematisch ins die Vollen, ohne dabei in plumpes Blabla zu verfallen. Lieder wie „Vernichtung nach Plan“ oder „Unsere Galgen“ sind klare Kampfansagen an die stetig und noch immer anhaltende Vernichtungspolitik gegen unser Volk. Aber auch richtig persönlich geht es zur Sache, nehmen wir nur mal das Lied „Das ist mein Leben“, damit könnte man Kapellen wie Kärbholz oder Krawallbrüder u.a., leicht und locker Konkurrenz machen. Aber auch die ruhigere Schiene wird wieder gefahren und dieses Mal hat man sich dabei Unterstützung geholt, bei dem Lied „Liebe zu Deutschland“ lieht die Musikerin Karin von Wut aus Liebe ihre Stimme der Truppe. Da gefällt mir der Gesang der Dame auch mal.

2015 haben sie uns mal wieder angeschmiert und uns mit den Goldstücken einen neuen Feind serviert. Verharmlosung durch Bereicherung und das Volk in Reue, sprichst du aus was du denkst schwingen sie die Nazi Keule.
– Vernichtung nach Plan –

Randgruppe Deutsch haben mit „Genozid“ ein weiteres, gelungenes und stimmiges Album gschaffen, wer verspielten Deutschrock mit rechtspolitischer Kante mag, der kommt um dieses Album nicht herum. Da, wo besagte „Grauzonerocker“ irgendwann einknicken und auf die Bremse treten, nehmen Randgruppe Deutsch erst so richtig Fahrt auf. Verspielt, melodisch und richtig schön zügig kommen die die zwölf Lieder durch die Boxen bei der Hörerschaft an. Optisch ist „Genozid“ ein Hingucker, die Erstauflage kommt im handnummerierten Digi, welches auf eintausend Stück begrenzt ist. Die Gestaltung hat Mudhater Design übernommen, seine Arbeiten sprechen für sich und so auch hier. Im Beiheft sind ganz klassisch die Text abgedruckt.

Ein weiteres Mal steht Das Zeughaus der Gruppe als ausführender Produzent zur Seite und erneut gibt es eine gelungene Produktion. Bleibt letztlich nicht mehr viel zu schreiben und so drücken wir noch einmal die Play-Taste und genießen diese gelungene Rockscheibe. Wir können das Teil empfehlen, es macht vom Anfang bis zum Ende Spaß, bei uns könnt ihr gewohnterweise in eine komplette Nummer reinhören. Ab zum Händler des Vertrauens und das Teil einsacken, geile Scheibe!

Titelliste:
01. Auf dem linken Auge blind
02. Das ist mein Leben
03. Vernichtung nach Plan
04. Tötet sie
05. Kein Unterschied
06. Unsere Galgen
07. Hier und Jetzt
08. Bäng, Bäng, Bäng
09. Not am Mann
10. Auf-nimmer-Wiedersehen
11. Liebe zu Deutschland
12. Die letzten Helden *

* im Original von Wotan

Hörprobe – Randgruppe Deutsch – Vernichtung nach Plan:

 

Author: Frontmagazin

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