Kolovrat – Political activism

Kolovrat – Political activism
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Die russische Ausnahmeerscheinung Kolovrat melden sich zurück…

Fünfundzwanzig Jahre Kolovrat und kein bisschen leise. Und wie könnte man das besser feiern als wie mit einer neuen Vollscheibe? Richtig, und so hauen Denis und seine Kameraden mit „Political activism“ ein echtes Brett um die Ohren. Das man sich dabei einmal mehr selbst übertrifft ist nicht wirklich verwunderlich. So geht es auch dieses Mal höchst professionell und abwechslungsreich zur Sache. Es gibt Metal, genau genommen sogar Heavy Metal, melodischen Rock, stellenweise mit Achtziger Ambiente, selbstverständlich auch balladeske – überwiegend rockig – Titel und Lieder mit Folk und Pagan Elementen geboten. Es wird also nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Mit lediglich einer Ausnahme, wo Kolovrat ihrer Heimatsprache treu bleiben, singt man komplett in englisch.

Zweifelsohne, mit Kolovrat haben wir ein musikalisch Multitalent innerhalb der rechtspolitischen Musikbewegung international, aus dem fernen Russland. Dies beweist die Truppe auf „Political activism“ erneut eindrucksvoll, ich möchte sogar noch einen Schritt weitergehen und dieses Album als das ausgereifteste Werk der Bandgeschichte bezeichnen. Eine beeindruckende Klangkulisse rundet die abwechslungsreiche Stilvielfalt ab. Thematisch dreht es sich überwiegend um die große Sache, die Idee und dem Kulturerhalt. Es geht um den politischen Kampf den Europa und Russland nicht mehr getrennt sondern gemeinsam gegenüberstehen. Eines der wohl beeindruckensten Lieder auf dieser CD ist die Rockballade „Raising the children“, stark, emotionale und mitreißend. Ein Lied das bereits jetzt schon zu meinen absoluten Favoriten in diesem Jahr gehört. Wie bereits erwähnt, wurden fast alle Lieder auf englisch gesungen. Die einzige Ausnahme ist das Lied „Jailbreak“, dies ist in russischer Sprache gehalten und wurde dem Aktivisten Grigoriy Shtykanov gewidmet. Der Verständlichkeit wegen, ist der Liedtext in englischer Sprach im Beiheft abgedruckt. Auch zu Grigoriy Shtykanov gibt es etwas im Beiheft zu lesen. Neben 12 neuen Liedern gibt es außerdem noch vier ältere Titel als Bonus in einer Neuinterpretation. Eines davon ist eine Coverversion von den legendären Skrewdriver.

Every time a White children is born, our hope is reborn and lives on and on. Dreaming for the new dawn again, we believe: pretty soon comes the victory day. […] How can one say he stand for the Fourteen words if he doesn´t want any children at all? Living al selfish life – oh what could be worse. Why can´t your heart hear our dying breed´s call?!
– Raising the children –

Die Produktion lässt eigentlich keine Wünsche offen, es gibt eine reguläre Edition im Jewelcase mit entsprechend schicker Gestaltung. Im Beiheft sind selbstverständlich alle Texte abgedruckt. Für die Jäger und Sammler gibt es eine limitierte Holzbox mit allerlei Schnick Schnack und eine Begrenzung auf 88 Stück.

„Political activism“ dürfte für viel Gesprächsstoff sorgen, das dreizehnte Album der russischen Formation lässt wirklich keine Wünsche offen. Ich hatte durchaus mit spannender Musik gerechnet, ist man solche ja schließlich von Kolovrat gewohnt. Was es letztendlich dann mit diesem Album aber zu hören gibt, damit hätte ich nicht gerechnet. Abwechslungsreich und experimentell, verspielt und mit jedem einzelnen Lied wunderbar arrangierte Musik. Kolovrat haben sich auf „Political activism“ selbst übertroffen, ich hoffe wirklich das wir Russen irgendwann mal auf heimischen Boden in Liveaktion erleben dürfen. Ziemlich beeindruckendes und gewaltiges Werk der russischen Band und für mich eines der besten Scheibe aus dem Ausland!

Titelliste:
01. Pure Activism
02. True unity
03. Who’s your master?
04. Jailbreak
05. Suicide bomber
06. Gang wars
07. Frankenstein monster
08. We won’t stop
09. Raising the children
10. Prisoners of war
11. Last rebels
12. Hate your lies
New versions´2019
13. Till the dying breath
14. Proud Slav
15. Third Way
16. Snow fell *

* im Original von Skrewdriver

Hörprobe – Kolovrat – Gang wars:

 

Author: Frontmagazin

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