Baltic Storm – Der zweite Streich

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Baltic Storm – Der zweite Streich
One-Eight | CD

Es tobt ein frischer Wind von der Ostseeküste daher und diesen vernehmen wir mit “Der zweite Streich”, dem neuen Album von Baltic Storm…

Man höre da, es gibt ihn noch. Zwischen dem Trend der Metal und Hardcore lastigen Klängen, darf man sich noch am klassischen Rechtsrock erfreuen und Baltic Storm verstehen diesen einwandfrei zu speieln. Schon das Debütalbum hat mich seinerzeit abgeholt und dies dürfte mittlerweile 4-5 Jahre alt sein. Ich hatte zwischenzeitlich schon die Befürchtung gehabt, dass es das dann auch schon wieder war, was sehr schade gewesen wäre. Glücklicherweise wurde man nun mit “Der zweite Streich” eines besseren belehrt.

Die Jungs von Baltic Storm machen gleich zu Beginn deutlich, wohin es auf dem zweiten Album geht. Keine tiefen Shouts oder giftige Pig Squeals, keine walzenden Blast Beats… Nein, es gibt melodischen, bodenständigen und unterhaltsamen RAC geboten, damit rockt man die Nation und dies satte 11 mal. 12 mal, wenn man das Intro mit einbezieht. Dabei bleibt man, mit einer Ausnahme, der deutschen Sprache treu und thematisiert unter anderen die Opferbereitschaft des deutschen Soldaten im zweiten großen Ringen der Völker mit dem Lied “Held in feldfrau” oder das verlorene Land unserer Mütter und Väter in dem Lied “Deutscher Osten”. Aber nicht nur historisch wird Stellung bezogen, auch tagesaktuelle Probleme und Situation werden beispielsweise in den Liedern “Deutsch und frei” oder “Die letzten Deutschen” besungen. Für die Nostalgiefraktion gibt es mit der Nummer “So lange her” ein Lied geboten, welches dem einen oder anderen Hörer sicherlich aus der Seele sprechend wird. Bei “Resist to exist” handelt es sich dann um die besagte einzige Nummer in englischer Sprache, diese ist für mich persönlich auch eine der besten Nummern dieser Scheibe. Im großen und ganzen kann man hier allerdings nicht selektieren, das Gesamtpaket “Der zweite Streich” ist eine rundum hörbare und gelungene Produktion. Gerade der melodische Teil der zweiten Scheibe ist es, der dem Werk seinen Charme verleiht. Wurderbare Gitarrenriffs und Solis ziehen sich durch das komplette Album und es macht einfach Spaß diesen zuzuhören.

Baltic Storm haben sich zum Erstlingswerk noch einmal hörbar gesteigert, technisch ausgereift erklingen die 12 Nummern auf dem zweiten Album und dürften den Freunden der politisch unkorrekten Musik deutlich Freude bereiten. Das zweite Album ist dieses Mal bei One-Eight erschienen, einem noch ziemlich jungen, neuen Label. Trotz des noch recht jungen Wirken des Labels, macht die zweite Produktion aus deren Hause einen anständigen Eindruck. Technisch ist die Produktion angenehm druckvoll und sauber abgemischt. Die Gestaltung kann sich sehen lassen, in Beiheft sind die Texte abgedruckt und auch sonst ist es konzeptionell den Küstenkindern angepasst. Man hat definitiv schlechtere Arbeiten von Vlanze gesehen, der für das Design verantwortlich ist. Neben der normalen Versionen die in der klassischen Plastikhülle daher kommt, gibt es außerdem noch ein Digi, dieses ist handschriftlich auf 150 Stück limitiert und erschient mit einer alternativen Aufmachung.

Es ist wirklich erfreulich und auch erfrischend, mal wieder klassischen und einwandfrei gespielten Rechtsrock zu hören. Es hab natürlich auch andere Vertreter in den letzten Monaten, die sich dem RAC der alten Schule verschrieben haben, “Der zweite Streich” sicht aber deutlich hervor und Band und Label dürfen zurecht stolz auf dieses Werk sein. Bodenständiger Rechtsrock von der Waterkant, Baltic Storm melden sich eindrucksvoll zurück!

Titelliste:
01. Intro
02. Der zweite Streich
03. Deutsch und frei
04. Reconquista Germania
05. Held in feldfrau
06. Deutscher Osten
07. Resist to exist
08. Die letzten Deutschen
09. Mecklenburger Land
10. So lange her
11. Unsere Religion
12. In die Schlacht

Hörprobe – Baltic Storm – So lange her:

 

 

 

Author: Frontmagazin
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2 thoughts on “Baltic Storm – Der zweite Streich

    1. Das Lied in der Hörprobe ist ja auch kein politisches Lied, sondern eines über die wilde Jugendzeit. Manch einer mag seine Jugend auch vor dem PC verbracht haben und hat sich stets gut benommen. Ob derjenige damit aber auch immer den besseren Charakter hat und die besseren politischen Ziele, ist damit aber nicht gesagt.

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