Sturm 18 – S.A.B.O.T.A.G.E

Sturm 18 – S.A.B.O.T.A.G.E
Das Zeughaus | CD

Ein letztes Wiedersehen mit Sturm 18

Damit haben wohl die wenigsten gerechnet, ein neues und (weiteres) letztes Sturm 18 Album? Eigentlich eher unwahrscheinlich, hatte die Band doch ihr Ende verkündet. Nun ja, wie man sieht und hört, hat sich das Blatt wohl noch einmal gewendet. Doch ist Sturm 18 eigentlich noch das, was es anfänglich einmal war? Nun, dass es sich textlich nicht mehr ganz so direkt verhalten würde, wie noch auf dem Erstlingswerk war klar. Dennoch hatte man mit dem zweiten Album einen durchaus gelungenen Nachfolger geschaffen. Wie fast alle Werke von Sturm 18, so ist auch dieser auf dem Index gelandet. Alles was danach kam, war meiner Meinung nach ein stetiger Abwertstrend der mit dem „B******** R*****“ Album am Nullpunkt angekommen ist. Nun, ein paar Tage sind ja nun ins Land gezogen und nun meldet sich die Formation doch noch ein letztes Mal zu Wort und dies in Form einer endgültigen Abschiedsscheibe namens „S.A.B.O.T.A.G.E“. Ich weiß, die Verwunderung ist groß, die Freunde größer. Aber auch Skepsis ist da und das zurecht. Nun bereits die entscheidende Frage, kann „S.A.B.O.T.A.G.E“ an die guten Arbeiten von Sturm 18 anknüpfen? Das letzt Album zu überbieten ist ja keine Kunst. Kurz und knapp; Ja, können sie!

Wir sind einsame Wölfe, wir gehen auf die Jagd. Im Kampf gegen die Okkupanten des Protektorats. Im Feuersturm des Feindes hört man unseren Schrei. White Power, 14 Words, wie Earl Turner wollen wir sein.
– Ein böser Traum –

Als ich vor einigen Tagen das Album erstmals gehört hatte, hat es mich förmlich aus dem Bürostuhl gefegt. „S.A.B.O.T.A.G.E“ holt sich musikalisch und textlich ihren Status zurück. Jenen Status, die sie nach dem zweiten Album, Schritt für Schritt verloren hatten. Vielleicht wusste man sogar von diesen anhaltenden Abwärtstrend und wollte es letztlich doch nicht so stehen lassen, zumindest könnte man es vermuten. Wie auch immer, welche Gründe es letztlich dann auch waren, man hat die Sache wieder ins rechte Licht gerückt. Wer weiß wie lange, aber jetzt sind Sturm 18 erst einmal zurück und sie haben musikalischen Sprengstoff im Marschgepäck, voll in Deckung sei allen Gutmenschen und sonstigen Verwirrten nur geraten.

Weg vom metallischen Klang und zurück zum achtziger Jahre geprägten Rechtsrock, dies ist erst einmal der Grundtenor dieser Scheibe. Damit haben sich Sturm 18 selbst schon einmal eine riesig geholfen. Es galt aber noch den textlichen Erwartungsfaktor der Hörerschaft zu berücksichtigen, schließlich erwartet man mit einer Sturm 18 Produktion ein gewisses textliches Muster bzw. eine Eigenart in den Liedern. Aber auch hier können wir Entwarnung geben, wo man bei „B******** R*****“ nur noch müde gähnen konnte – ja ich trete auf diesem miesen Album rum, ich weiß, aber so ist es nun einmal – kann man hier wieder kraftvoll, bitterböse die textlichen Rundumschläge genießen. Was haben wir da beispielsweise für Kracher auf dieser Scheibe? Nun, wer hin und wieder mal ein Buch zur Hand nimmt, der wird aus dem Lied „Ein böser Traum“ schnell heraushören, um welches literarisches Werk es sich handelt. Wer anfänglich schon erahnen konnte wohin die musikalische und textliche Reise auf diesem Album gehen wird, der wird spätestens hier seine Bestätigung finden. Historisch geht es beispielsweise mit dem nachgespielten Lied „Léon Degrelle“ zu Werke, eines der besten Lieder auf dieser Scheibe. Der Name sagt im Grunde schon alles, dieses Lied beschäftigt sich mit der dem bekannten, belgischen Freiwilligen, dem Rexismus und der Légion Wallonie. Oder das Lied „Und ihr habt doch gesiegt“, welches unseren toten Vätern und Großvätern im Felde der beiden großen Weltkriegen gewidmet ist. Aktuell geht es mit dem Lied „Tod dem Imperium“ zur Sache und ins Gericht, in diesem wird mit der Tyrannei aus Übersee angerechnet. Dem imperialistischen Kriegstreiberei der US Administration und seinem Kapitalfaschismus. Ein Sinnbild der Idee bekommen wir in musikalischer Form mit dem Lied „New Stormtrooper Bred“ geboten, welches das einzige englischsprachige Lied auf diesem Album ist.

Man hört Sturm 18 die Freude am neuen Werk heraus. Meiner Meinung nach kann man „S.A.B.O.T.A.G.E“ direkt nach dem zweiten Album „U**********“ aufstellen. Alles dazwischen kann man als Belanglosigkeit erachten.

Kampf dem Imperium, der Hochfinanz unseres Planeten. Kampf dem Imperium, wo Stars and Stripes im Winde wehen. Kampf dem Imperium, all ihre Dronen und Allierten. Für eine freie Welt, ohne die Ketten der Welteliten. Tod dem Imperialismus…
– Tod dem Imperium –

Als ausführender Produzent ist Das Zeughaus für dieses Album verantwortlich. Zur technisch Umsetzung braucht man hier eigentlich nicht mehr viel schreiben, der Silberling wurde sauber abgemischt mit einer einwandfreien Klangkulisse. Klar und deutlich. Selbstverständlich mit den notwendigen juristischen Gutachten ausgestattet, nicht das nun irgendwelche übereifrige Gesinnungsbeamte ein Hasswerk par essence wittern. Optisch ist das Album zwar nicht zeitlich aktuell gehalten, dafür aber passend für Sturm 18. Aber mal ehrlich, hätte hier wirklich eine neumodische Aufmachung gepasst? Es passt letztendlich an allen Punkten, eine gelungene Produktion aus dem Hause Das Zeughaus. Neben der normalen Edition im Jewelcase, gibt es noch eine limitierte Edition im Lederschuber. Wieder etwas für die Jäger und Sammler.

Das Jahr 2019 feuert nur so aus allen Rohren was Kracherscheiben angeht. So auch im Fall von „S.A.B.O.T.A.G.E“, dieses Album ist grandios und macht von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur Spaß. Abschließend kann man Sturm 18 zu diesem letzten Werk gratulieren, einwandfreier Rechtsrock und man hat als Wiedergutmachung für die letzten beiden… ach, lassen wir das einfach.  Sturm 18 verlassen nun wohl endgültig die Bühne, wir bedanken uns für überwiegend großartige Musik. Eine wohlverdiente Kaufempfehlung!

Titelliste:
01. Willkommen in der schönen BRD
02. Tod dem Imperium
03. Open Borders 4 Israel
04. Léon Degrelle *
05. Und ihr habt doch gesiegt
06. New Stormtrooper Bred
07. Ein böser Traum
08. Sabotage
09. Schrei die Wahrheit raus
10. Der Wehrwolf ist erwacht

* im Original von Legion 88

Hörprobe – Sturm 18 – Léon Degrelle:

 

Author: Frontmagazin

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10 thoughts on “Sturm 18 – S.A.B.O.T.A.G.E

  1. Hallo, das aktuelle Album von Sturm 18 ist tatsächlich sehr gelungen. Die ersten Werke von Sturm 18 kenne ich nicht, deshalb legst du hier wohl einen anderen Maßstab an als ich. Ich fand das Vorgängeralbum aus dem Jahr 2014 überhaupt nicht schlecht oder belanglos. Das Album habe ich erst vor kurzem wieder gehört, weil‘s halt gut war. Viele Grüße

    1. Sei gegrüßt,

      wenn du nur das 2014er Album und vielleicht das davor als Referenz hast, dann ist das natürlich etwas anders. Aber selbst da trennt sich bereits die Spreu vom Weizen nach meiner Meinung. Leider sind die ersten beiden Alben indiziert und können somit nicht öffentlich bei Namen und als Referenzwerk genannt werden.

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

  2. Hallo !
    Für mich ist das schon die CD des Jahres glaube nicht das diese noch übertroffen wird, ausnahme wäre wahrscheinlich eine neue Stahlgewitter. Was soll man noch sagen passt einfach alles super Texte, Musik u. Stimme was will man mehr. Ich als eingefleischter RACler bin begeistert, würde die CD sogar über die Unbelehrbar ansiedeln. Gruß !

    1. Sei gegrüßt,

      den Zahl muss ich dir leider ziehen, eine neue Stahlgewitter wird es dieses Jahr nicht geben. Generell nichts vom guten Gigi!

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

        1. Hach ja die letzten zwei Stahlgewitter Alben waren noch echte Brecher, danach hat Gigi größtenteils leider nur noch Mist geliefert.
          Grade die letzten Stadtmusikanten Alben waren extrem schwach und das letzte sogar echt ne Schande und bei weitem nicht so gut wie die ersten drei Alben.
          Mit In Tyrannos hat er nochmal was solides geliefert und mit 50 Reichsmark mich echt aus den Socken gehauen.
          Soll er sich lieber Zeit lassen und mal wieder nen richtigen Brecher liefern.
          Geil wäre es wenn er mal was mit Leopold zusammen macht, der liefert ja permanent Musik auf hohem Niveau und die zwei zusammen wäre sicherlich Bombe.

          Gibts eigentlich mal was neues von Andreas von Division Germania ?

          1. Ich würde mit dem Gigi da nicht so hart ins Gericht gehen. Wenn du mal selber Musik gemacht hast, dann wirst du merken wie schwer es ist sein eigenes Werk zu toppen. Desweiteren wird es ein neues Album geben, wenn wir Glück haben, geht es dieses Jahr damit schon los. Voraussetzung dafür ist, man Unterstützt den „derdritteblickwinkel.com“ von dem Gitarristen der Band. Ihr könnt ihm mehr Freizeit geben, damit er weniger im Beruf eingespannt ist, dann hat er mehr Zeit um für Gigi als Gitarrist zur Verfügung zu stehen.

  3. Bei YouTube kann man den Song aus dem Album „willkommen in der schönen BRD“ hören. Ich mag diesen Fußball Atmosphäre Sound, in diesem Lied. Die Stimme ist auch super. Ein super Album. Sowas sollte man mal bei RadioBoB im Radio spielen. Wenn hiphop alles darf und ausländische Musik die keiner kontrolliert, dann muss diese harmlose national angehauchte Kunst, die meist gewaltfreier daher kommt erst recht den Weg zum Hörer da draußen finden!

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