New Winds – True Till Death

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New Winds – True Till Death
Wewelsburg Records | MCD

Ja hossa, da schmettert aber ein musikalischer Punch mit mächtig Druck aus Portugal durch die Boxen

Was uns hier mit dem ersten Lebenszeichen von New Winds erreicht, dürfte speziell die Corefraktion entzücken. Richtig schön stampfender, in die Fresse scheppernder Beatdown Hardcore mit klarer, politischer Haltung. Ehrlich, das Teil fickt ordentlich die Gehörgänge und macht richtig Spaß, da möchte man am liebsten direkt in den Pit. Das New Winds allerdings auch für die eine oder andere Überraschung gut sind, beweisen die Musiker u.a. in dem Lied The Nation, in dem der portugiesische Gitarrist ein Soli hinlegt, welches Mal ziemlich beeindruckend ist und dem brachialen Material eine spezielle Note verliehen hat. Gefangene werden nicht gemacht, das Tempo wird mit einer Ausnahme nicht gedrosselt und kontinuierlich auf Vollgas gehalten. Einzig das Lied For Rui ist eine instrumentale, ruhige Nummer, vermutlich ein musikalisches Andenken an einen verstorbenen Weggefährten?! Der totale Abriss erfolgt dann am Ende mit dem Lied The Order, die Nummer bricht und zertrümmert wirklich noch den letzten gestandenen Gegner und hinterlässt nur Schutt und Asche.

Ein garstiges kleines Werk aus der internationalen Beatdown Hardcore Szene, das von politischer Korrektheit nichts hält. Ich brauche an dieser Stelle dann wohl auch nicht weiter auf die Texte eingehen, es dürfte klar sein, das sich eine Band rechtspolitische Beatdown Band mit entsprechenden Themen befasst. Dazu ein kurzer Blick auf die Tracklist und fertig, die Sache ist klar. Zumindest sollte sie es sein. Leider ist das Teil mit seinen kappen 18 Minuten Spielzeit einfach viel, viel zu schnell wieder vorbei und es giert einem förmlich nach weiteren Nummern. New Winds bringen bekannten und doch frischen Wind mit sich, welch grandioses Wortspiel. Eine Minischeibe, die sicherlich für Begeisterung sorgen wird, die Corefraktion darf mal wieder richtig ausrasten und die heimische Anlage laufen auf Maximum. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei dieser Minischeibe.

Das Werk erscheint demnächst über Wewelsburg Records, in welcher Auflage, Verpackung und Gestaltung, kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Zum Zeitpunkt der Rezension lag uns nur das Master vor. Auch das FM lässt sich bzgl. der genannten Punkte überraschen, optisch sollte man sich da bei der Aufmachung schon an dem Musikstil halten. Bleibt am Schluss noch zu schreiben, dass das erste Lebenszeichen von New Winds ordentlich scheppert und treffsicher ist. Die Corefraktion darf sich auf eine brachiale und druckvolle Minischeibe freuen, linke Hardcore-Kiddies und Metalmuschis sollten in Deckung gehen, das Teil könnte ihnen weh tun!

Titelliste:
01. New Winds
02. Arise
03. Germania
04. The Nation
05. The Order
06. For Rui

Hörprobe – New Winds – Arise:

 

Author: Frontmagazin

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