Rebel Devils – The Southern Discomfort (CD)

Rebel Devils – The Southern Discomfort
Antipathy Records | CD

Yee-Haw! Das ist genau mein Ding, dreckiger Südstaaten WP Rock mit australischer Unterstützung. Bei Rebel Devils handelt es sich um ein, durch und durch Bourbon getränktes Musikprojekt von den Amerikanern um 13 Knots und den australischen Skins von Open Season. Dass es hier melodisch, amerikanisch zur Sache geht, verdeutlichen schon die ersten Töne, in alter Südstaaten-Tradition wird hier bei Bier, BBQ, Bourbon und Feuer die Klampfe ausgepackt und mal wieder richtig Dampf abgelassen. Moment, wer jetzt denkt, dass es eine seichte Balladenscheibe der Marke Johnny Rebel geben würde liegt falsch. Hier geht es melodisch und locker rockig zur Sache, natürlich stimmlich ganz amerikanisch wie man es bei solchen Klängen eben kennt und liebt. Einmal übernimmt sogar eine reizende Südstaatenbiene den Gesang, wenn das nicht was ist?

Wer die gleiche Affinität zum (klassischen) amerikanischen White Power Rock hat, so wie ich, der wird „The Southern Discomfort“, so der Titel der Scheibe, sicherlich ebenfalls nicht mehr missen möchten. Die amerikanischen Klänge haben mich bereits von Anfang an begleitet, wo andere damals britischen RAC hörten, waren bei mir die Klänge aus Übersee angesagt. Das ist nun auch schon über zwanzig Jahre her, meine Fresse wo ist bloß die Zeit geblieben? Aber wir wollen nicht abschweifen, Die Rebel Devils beleben die alten Klänge neu und versetzen einen zurück in die wunderbaren Jahre, wo man eben einfach mal alle Gepflogenheiten, Benimm- und Anstandsregeln über den Haufen geworfen hatte und so richtig das Klischee erfüllte. Kommt, mal ehrlich, wer hat in seinen Anfangstagen – wenn man in den großartigen Jahren dazugestoßen ist – nicht die Sau rausgelassen? Ha, ha, so und nun gut mit den Sünden der Vergangenheit. Dennoch kommt man nicht davon ab, an eben jene zu denke wenn die Klänge von Rebel Devils durch die Boxen schallen. Wie bereits geschrieben, hier geht es ganz klassisch zur Sache, in alter Südstaaten-Tradition. Wer damals damit nichts anfangen konnte, der wird heute erst recht nicht damit warm werden, man darf hier nämlich keine textliche Qualität von eben Überseegrößen wie Bound for Glory erwarten. Skins, hier werden die alten Tage wiederbelegt, ich glaube ja, dass die Zeit dort drüber, irgendwo im Hinterland stehen geblieben ist. Wird mal Zeit für eine Reise, mal schauen wo die Martens von damals sind, auf dem Dachboden liegt vieles rum…

Der Silberling erschien bei Antipathy Records in den Staaten. Das HSN nahestehende Label produzierte ein anständiges Werk und somit kann „The Southern Discomfort“ auch optisch sehen lassen. Wie gesagt, alles im klassischen Stil wie damals. Ich finde den Silberling einfach nur unterhaltsam und gelungen, eine Reise in meine Jugendzeit. Wer Bock auf amerikanischen RAC hat, der sollte das Teil mal testen, es lohnt sich. In diesem Sinne, lasst den Süden sich wieder erheben!

Titelliste
01. Rebel devil anthems
02. Lying bitch
03. Hell yeah
04. Rebel yells
05. Everyday
06. For sure
07. Bourbon boys
08. Till I die
09. Dog gone
10. When I die

Hörprobe – Rebel Devils – Bourbon boys:

Author: Frontmagazin

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