W.U.T. – Kleiner Ohrinfarkt

W.U.T. – Kleiner Ohrinfarkt
OPOS Records | MCD

Die Jungs von W.U.T. melden sich nach einiger Zeit wieder zu Wort, die Abkürzung steht übrigens für White United Terror, dass nur mal so nebenbei. Mit „Kleiner Ohrinfarkt“ servieren uns die Jungs eine unterhaltsame Minischeibe mit sieben Titeln, wohl bekomms…

Zum Jahresauftakt schickt OPOS Records gleich eine geballte Ladung an wuchtiger Krachmucke ins Rennen. Wir hatten das Werk ja bereits in unserer ersten Sendung vorgestellt, nun folgt dann auch noch einmal die schriftliche, etwas ausführlichere Rezension. Nun sind auch bereits ein paar Tage vergangen und mittlerweile liegt die Minischeibe kraftvoll im Ohr, der Tinnitus macht langsam aber sicher auf sich aufmerksam. Da haben sich die Herren wirklich einen kleinen Leckerbissen gestaltet, brachialer Metal mit einem satten Core-Anteil und einigen RAC Elementen. Das alles vermischt man ordentlich und man höre da, sieben neue Hasstiraden. Dabei geht man textlich mal wieder an die Grenzen, dass dürfte man ja bereits vom vorherigen Schaffen der Truppe kennen. Auch schon einmal erwähnt habe ich, dass, das Material von W.U.T. mich stellenweise an D.S.T. erinnert. Brachiales Schlagwerk, wütende Gitarrenriffs und tiefer Bassanteil, harmonieren mit einer rotzig-tiefen Stimme uns lassen das (leider) kurze Musikerlebnis hier äußerst kraftvoll aus den Boxen schallen. Das man allerdings auch emotionale Nummern erschaffen kann, das beweist die Band mit der Nummer „Mutter“, ziemlich traurige und schwere Kost. Hier werden sich Freunde der härteren Gangart sicherlich freuen, so kann man ein musikalisches Jahr durchaus starten. Wie es bei W.U.T. weitergehen wird und wann man vielleicht mal eine neue Vollscheibe serviert bekommt, dass ist aktuell nicht bekannt. Wir sind mal optimistisch und blicken positiv gestimmt in die Zukunft.

Die Minischeibe wurde bekanntlich von OPOS Records ins Rennen geschickt, dabei hat man dieses Mal Balaclava Graphics für die Gestaltung der Produktion verpflichtet. Diese haben eine gute Arbeit abgeliefert, im Beiheft findet Ihr ganz klassisch die Texte abgedruckt. Auch erinnert mich das Konzept der MCD an die erste Vollscheibe, zumindest stellenweise. Der vertraute Granatenkopf ziert ebenfalls das Frontmotiv. Durchaus eine schicke Minischeibe, die Hörerschaft der brachialen, metallischen Klänge werden sich sicherlich freuen über das Material, der Rest sollte vorher reinhören. Harter Jahresauftakt, fette Sache!

Titelliste:
01. D.G.V.A
02. Augen auf
03. Parasitäre Infektion
04. Gold
05. Kampfeslust
06. Gefallen
07. Mutter

Hörprobe – W.U.T. – Parasitäre Infektion:

 

Author: Frontmagazin

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