„Musik ist eine großartige Waffe für die Rekrutierung und um die Moral der Truppen während dieses langen Kampfes aufrechtzuerhalten“ Im Gespräch mit AGGRESSIVE FORCE – 2000/2001

Wichtige Information: Das Originalinterview stammt aus dem Resistance Magazine Nr. 15, aus dem Jahr 2001. Wir haben versucht den Bericht und das Interview nach besten Gewissen und Möglichkeiten, 1:1 zu übernehmen. Wortlaute, Fragen und Antworten stammen von der Band und dem damaligen Redakteur des Resistance Magazine, John Murdoch. Jedoch mussten wir einige Anpassungen zur Verständlichkeit vornehmen, da einiges im amerikanischen Sprachgebrauch nicht 1:1 übersetzt werden kann, ohne die Bedeutungen zu verdrehen. Einige Worte, Ansichten und Aussagen wurden zum Selbstschutz zensiert oder geändert, um strafbare Handlungen zu vermeiden. Das Frontmagazin distanziert sich von jeglichen Handlungen der Protagonisten, insbesondere jene, die gewalttätige, beleidigende und drohende Inhalte haben. Für die Glaubwürdigkeit und den Wahrheitsgehalt übernehmen wir keine Garantie.


Aggressive Force – Diese brutale, kompromisslose Band aus dem Herzen von O.C. hat sich einen Namen gemacht. Da jedes Bandmitglied in ein weiteres aktives Musikprojekt involviert ist, ist Aggressive Force schnell zu einem festen Bestandteil der amerikanischen NS-Skinhead-Szene geworden.

John (Murdoch):
Nun, der beste Ort, um zu beginnen, ist wie immer eine Einführung.

Brian (Agressive Force):
Wir sind Aggressive Force aus Orange County, California. Wir sind jetzt seit ungefähr zwei Jahren hier. Da bin ich am Gesang, Roy an der Gitarre, Kenn am Bass und Scott am Schlagzeug.

John:
Nun, wie viele der Bandmitglieder spielen in anderen Bands?

Brian:
Haben die jemals! Ha, wo soll ich anfangen! Kenn ist der Frontmann von Youngland, Roy ist der Frontmann von Final War und spielt auch bei Intimidation One und H8machine, Scott ist ein Gründungsmitglied von Extreme Hatred und spielt auch bei Hatecrime.

John:
(lacht) Ja, du wirst bestimmt Kopfschmerzen bekommen, wenn ich dir diese Frage in O.C. stelle. Ich hätte es schon längst lernen müssen. Nun, warum hast Du Dich entschieden, AF zu gründen – was ist die Geschichte hinter der Bandgründung?

Brian:
Nun, vor ungefähr 2 Jahren teilten mein Freund Scott, unser Schlagzeuger, und ich uns eine Wohnung in Newport Beach und ich denke, wir haben damals angefangen darüber zu reden. Ich ging zu einer Menge Extreme Hatred-Proben und anderen lokalen Bands und wollte mich wirklich engagieren. Scott spielte in einer Garagenband als er ein Teenager war, die Aggressive Force hieß. Die anderen Mitglieder waren eingesperrt und er sprach mit mir darüber, sie wieder zu gründen. Also schnappten wir uns einen Gitarristen und einen Bassisten, die zwar Skins waren, aber in keiner anderen Band waren. Wir arbeiteten eine Weile mit diesen Jungs aber es war einfach nicht das, was wir wollten. Also haben wir Kenn aus Youngland für uns zum Bass geholt und er sagte: Ok! Er spielte Bass in einer Band namens Knockout and the Ballistics, die mit den Meteors tourten. Dann trafen wir Roy bei einem unserer Gigs und schlugen ihn vor, mit uns zu spielen… und seitdem ist es die feste Besetzung.

John:
Okay, vielleicht könnt ihr folgendes dem Rest der Welt erklären. Wir hören so viel über O.C., aber viele Leute verstehen nicht wirklich die Situation in der Gegend. Erklären Sie ein wenig, erkläre die Situation der Region, wie viele Städte hat O.C.? Wo ist es in Bezug auf L.A.? Wie ist die Situation dort unten insgesamt für die Honkies (Anm.d.F.M.Red.: Honkies ist eine ethnische Bezeichung (Beleidigung) in den Vereinigten Staaten gegenüber Weißen, die sich gegen die eigene Hautfarbe stellen und diese abwerten. Der Begriff wurde von dem schwarzen Aktivisten Hubert Gerold Brown, auch bekannt als H. Rap Brown, in den späten 1960er Jahren populär gemacht.), etc.?!

Brian:
Orange County liegt südlich von L.A. und nördlich von San Diego, es ist ziemlich schlammig in dieser Gegend, aber wir mögen es und wir nehmen eine „Cleanse it and Keep it“ Sichtweise ein. Es gibt hier N*****, aber der größte Teil des M***** ist mexikanisch und von S***********. Die R****************** hier draußen haben eine Stadt namens Little Saigon. Ein Name der für diese große Senkgrube steht, die mit ornamentalen Schriftzeichen, Banden und Textilreinigung überfüllt ist. Die B**** sind „Eindringlinge der Chancengleichheit“ und ruinieren so ziemlich jeden Ort in O.C., den sie in ihre Hände bekommen. Eine häufige Erscheinung ist hier eine schwangere B****, die einen Doppelwagen und einer Schar von Babyb*****. Diese stehen häufig unter Drogeneinfluss und so sieht man sie auch auf dem Weg zum Sozialamt. Aber wir müssen vorsichtig sein, denn wir haben die strengsten Hassverbrechensgesetze in den USA, schließlich sind wir die Heimat des Three-strikes law. (Anm.d.F.M.Red.: Das sinngemäße Drei-Verstöße-Gesetz bezeichnet nach dem US-amerikanischen Sprachgebrauch ein Gesetz, dass nach dem bei einer dritten Verurteilung wegen einer Straftat, automatisch eine besonders schwere Strafe gegen den Verurteilten erhoben wird.)

John:
Ich habe gehört, dass es schlimm in O.C. ist. Könntest du uns eine Eindruck vermitteln, wie hart es ist?

Brian:
Wenn du erst mal hier draußen bist, werden sie dich dein Leben lang verfolgen. Wir haben einen Freund, der immer wieder für schwachsinnige „Bewährungsverstöße“ verhaftet wird, wie zum Beispiel einen Aufkleber mit dem Eisernen Kreuz auf seinem Kühlschrank. Er wurde gerade wieder verhaftet, diesmal für das abscheuliche Verbrechen, ein keltisches Kreuz auf seine Duschschuhe malen zu lassen.

John:
Ich kann nicht glauben wie verrückt die Gesetze und der Druck der Polizei bei euch ist. Und es wird immer schlimmer… und doch, was ist deiner Meinung nach die größte Chance für das Überleben der weißen R****, welche Mittel und Waffen gibt es?

Brian:
Nun, ich persönlich halte mich gerne an die 7.62er. Außerdem ist Musik eine großartige Waffe für die Rekrutierung und um die Moral der Truppen während dieses langen Kampfes aufrechtzuerhalten. Aber ich denke, das Bildung die größte Waffe jeder Bewegung ist. Lesen, Schreiben, Schaffen! Du wurdest mit einem großen Arischen Geist geboren, nun setze ihn ein. Wenn du unsere Bewegung als ein großes Rädchen und jeden ihrer Zähne als eine andere Waffe im Kampf betrachtest, kannst du herausfinden, wo du hineinpasst. Jeder hat etwas zu bieten, sei es das Verteilen von Flugblättern, das Schreiben für ein Zine, das Spielen in einer Band oder der Einsatz als Straßensoldat. Finden heraus was jeder Einzelne zu bieten hat und setze es ein! Denke immer daran, dass, das Zahnrad mit fehlenden Zähnen nicht richtig funktionieren kann!

John:
Es ist nun schon etwas länger her seit dem die erste Veröffentlichung raus kam. Wie waren die Kritiken, Reaktionen, persönliche Reflexionen und mehr, zur ersten Veröffentlichung?

Brian:
Da musst du die Leute fragen, die sich das Album anhören. Wir alle denken, dass es eine solide erste Veröffentlichung war. Aber wie alle Musiker, so sind auch wir extrem kritisch gegenüber unserer Musik. Wir können es kaum erwarten, unsere nächste Veröffentlichung herauszubringen; wir kommen ständig mit neuen Werken. (Anm.d.F.M.Red.: Das zweite Studioalbum sollte „Revenge“ heißen und seinerzeit ebenfalls bei Panzerfaust Records veröffentlicht werden. Dazu ist es allerdings nie gekommen, ob überhaupt Material aufgenommen wurden ist nicht bekannt.)

John:
Deine Band besteht nicht aus Kindern sondern erwachsenen Musikern, wie haltet ihr die Band am Leben?

Brian:
Als wir angefangen haben, haben wir ein- oder zweimal pro Woche geübt, aber aufgrund der verschiedenen Verantwortlichkeiten die wir haben, sind wir zu beschäftigt um viel mehr zu üben. Zwischen Schule, Arbeit und Familie haben wir das Glück, zwei Proben pro Monat einzuschieben. Ich bin sicher, das wir, während wir an der nächsten Veröffentlichung arbeiten werden, auch mehr üben werden.

John:
Es ist interessant zu sehen, wie sich die Dinge bei euch in O.C. entwickeln. Sie spiegeln das wieder, wie es überall geschieht. Vor zwei Jahren sagte Newsweek, das ihr Landkreis zu 51% aus Nichtweißen besteht und das sind nur die, die dokumentiert sind. Für mich war dies ein neues Kapitel im Kampf… O.C. ist seit 1945 das Goldene Kind des weißen Amerikas, und jetzt das.

Brian:
O.C. das Land der ewigen Nacht, haha, 51% registriert und wahrscheinlich mindestens 65% nicht registriert. Ich denke, das Younglands Song: „White Man on the Move“ sehr gut beschreibt, warum wir hier bleiben. Wir hatten vor einigen Jahren eine Umfrage gestartet, um die Kontrolle über diese unkontrollierte Flut zu übernehmen. Jedoch hat Z** diese Umfrage verhindert und sie verfassungswidrig genannt. Unsere Stimmen zählen nicht. Da fragt man sich, warum man die Illegalen bevorzugt. Vergesst Roswell, wir haben hier das wahre Problem, verdammt noch mal. Wir beherbergen sie, füttern sie durch und zahlen ihre Arztrechnungen. Bevor es hier oder anderswo besser wird, wird es noch viel schlimmer werden. Dies wird der Ruf sein, der hoffentlich endlich die schlafenden, politisch korrekten Weißen wecken wird, die in dem Elend und dem Groll leben müssen, der von diesen Illegalen geschaffen wurden. Sie haben es bis dahin geschafft, wo man diese Illegalen nicht einmal repatriieren kann, Bundesbehörden und Krankenhäuser können die Illegalen nicht dem INS (Immigration and Naturalization Services) melden. Siehst du, Whitey, sie können hier Sozialhilfe anmelden, erhalten diese und das, wowohl sie nicht einmal gemeldet sind. Wie viele M*** hast du heute durchgefüttert? Macht dich das wütend? Das sollte es sehr es auch!

John:
Wie sieht es mit der Rekrutierung aus?

Brian:
Es scheinen einige neue Kameraden dazu zu kommen. Im Moment, mit all den Bands hier, ist es sehr stark. Extreme Hatred, Youngland, Hatecrime, Warfare88, Youngblood, Aggressive Force und Final War sind alle aus O.C., es ist eine ziemlich starke Szene für die Jugend hier draußen. Ich denke das dies ein Grund ist, wenn man in einer so schlammigen Umgebung aufwächst!

John:
Hast du einen Rat für alle aufstrebenden Musiker?

Brian:
Bleib dabei! Wir brauchen mehr Schlagzeuger, haha!

John:
Denkst du, dass sich der Skinhead-Stil mit dem Wandel der Zeit weiterentwickeln wird oder wird er irgendwann verpuffen?

Brian:
Ich denke das er stärker werden wird, wenn sich unsere politische Lage weiterhin verschlechtert, wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat. Kleine weiße Kinder werden immer öfter von nicht-weißen Schlägern in der Schule schikaniert und sie haben es satt. Entweder wehren sie sich oder sie werden Teil des Problems, so oder so ist es gut. Die Starken wehren sich und die Schwachen, die für uns nutzlos sind, werden zu Jammerlappen. Je rauer die Straße, desto härter die Kinder.

John:
Was sind eigentlich eure musikalischen Einflüsse?

Brian:
In erster Linie Skrewdriver! Ansonsten eben jede White Power Band, die es heute gibt und jeder White Power Band und Musiker, der anständigen RAC herausgebracht hat. Das hat uns beeinflusst. Zu viele, um sie eigentlich aufzuzählen, haha.

John:
Ich muss lernen, mit dieser Frage aufzuhören. Fast jede Band die ich interviewe, sagt immer Skrewdriver. Es wurde viel über den Aufstieg des WP-Metal gesagt, besonders vom Resistance Magazine. Das ist jetzt keine fesselnde Frage, aber; Als Skinhead-Band die diese Frage objektiv betrachtet und basierend auf dem, was man über das Genre weiß, wie würdet ihr den Aufstieg des WP-Metal beurteilen, gut oder schlecht?

Brian:
Persönlich mag ich den älteren Oi! Stil, aber BFG war schon immer ein Favorit von mir, und man muss Before God lieben. Es gibt eine Menge Leute da draußen, die es genießen und ich finde es toll, dass wir Bands für sie da draußen haben. Dies ist ein Ort, an dem Vielfalt toleriert werden kann, haha! Abgesehen von diesem „White Rap“ und „White Techno“ Dschungel-Beat-Mist, was zum Teufel ist das? Klingt wie eine Ausrede, um N*****-Musik zu hören, wenn du mich fragst.

John:
Hat Aggressive Force irgendwelche Pläne, vielleicht mehr Material zu veröffentlichen oder Konzerte zu spielen?

Brian:
Wir planen in ein paar Monaten eine weitere CD bei Panzerfaust Records zu veröffentlichen, mit dem Titel „Revenge“. Ein Song auf dem Album wurde von David Lane für uns geschrieben. (Anm.d.F.M.Red.: David Lane war Mitbegründer von „The Order – Burder Schweigen“ und Verfasser der Fourteen Words / 14 Wörter.) Wir haben gerade eine Killershow in Jax, Florida am St. Paddy’s Day gespielt, dank Panzerfaust, Resistance Rex, Bosco & der HSN und Hillbilly & den JAX Outlaws. Wir planen überall Shows zu spielen, in Las Vegas, Missouri, Spanien, Österreich, Italien und gelegentlich auch hier in O.C. Wir konnten uns mit einem Club in O.C. zusammenschließen der seit 18 Jahren existiert. Die Betreiber haben kein Probem und akzeptieren WP-Shows. Halte Ausschau nach AF, wir werden den O.C. Hatecore bald in eine Stadt in deiner Nähe bringen.

John:
Das letzte Wort hast du.

Brian:
Danke für die anhaltende Unterstützung! Schreibt an unsere Gefangenen! Sie haben Draußen für Euch gekämpft, lassen wir sie nicht im Stich, solange sie im Inneren sind. Viele Mitglieder des Ordens sind eingesperrt, zusammen mit vielen anderen Verwandten. Seht Euch die Liste der P.O.W.’s an. Wir spielen für Euch! Bleibt Standhaft!


Wichtige Information: Das Originalinterview stammt aus dem Resistance Magazine Nr. 15, aus dem Jahr 2001. Wir haben versucht den Bericht und das Interview nach besten Gewissen und Möglichkeiten, 1:1 zu übernehmen. Wortlaute, Fragen und Antworten stammen von der Band und dem damaligen Redakteur des Resistance Magazine, John Murdoch. Jedoch mussten wir einige Anpassungen zur Verständlichkeit vornehmen, da einiges im amerikanischen Sprachgebrauch nicht 1:1 übersetzt werden kann, ohne die Bedeutungen zu verdrehen. Einige Worte, Ansichten und Aussagen wurden zum Selbstschutz zensiert oder geändert, um strafbare Handlungen zu vermeiden. Das Frontmagazin distanziert sich von jeglichen Handlungen der Protagonisten, insbesondere jene, die gewalttätige, beleidigende und drohende Inhalte haben. Für die Glaubwürdigkeit und den Wahrheitsgehalt übernehmen wir keine Garantie.

Author: Frontmagazin

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3 thoughts on “„Musik ist eine großartige Waffe für die Rekrutierung und um die Moral der Truppen während dieses langen Kampfes aufrechtzuerhalten“ Im Gespräch mit AGGRESSIVE FORCE – 2000/2001

  1. Danke dafür. War interessant mal was über die zu lesen. Ihr Album war damals richtig gut! Schade das es nicht weiter ging. Wäre schön, wenn man noch erfahren würde, was aus ihnen wurde.
    Das wäre allgemein eine interessante Sache. Eine Rubrik über Bands, die so ein bissel untergingen/man lange nichts mehr hörte und was aus denen wurde.

    1. Sei gegrüßt,

      Sänger Brian Sawyer verstarb am 13.02.2008, die anderen Bandmitglieder haben dann teilweise noch weiter Musik gemacht. Einer der umtriebigsten Gestellen, der noch heute sehr aktiv ist, ist Roy von Final War, Evil Inside, Powerhäus uvm.

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

  2. Grüss dich der Herr „Frontmagazin“ 😉

    Ja schliesse mich den Vorgänger Kommentator gern an. Sehr geile Band dmls und die Scheibe läuft heute noch öfter ohne Ausfall durch! Schön mal ein Interview von Ihnen zu lesen. Von Byans Tod erfuhr ich leider auch seit damals und so kommen wir leider leider nicht in den Genuss auf ein zweites Album. Sehr schade, möge er in Frieden ruhen. Schönes Interview – wusste nicht das da quasi nur Musikgrössen mitgewirkt haben. Top und eigentlich kein Wunder das die Scheibe da so klasse war.

    Wie schon mal in FB erwähnt, habe ich so einige Ausgabe vom Resistance Magazine in meiner Sammlung. Weil du ja den Aufruf hast – die bleiben aber natürlich in meiner Sammlung. 😉

    Schöne Grüsse
    Viva Saxonia Zine

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