„Was soll ich sagen? Ob sie es wegen der Musik mögen oder wegen mir, die Hauptsache ist, sie mögen es!“ – Im Gespräch mit SAGA – 2000

Wichtige Information: Das Originalinterview stammt aus dem Resistance Magazine Nr. 13, aus dem Jahr 2000. Wir haben versucht den Bericht und das Interview nach besten Gewissen und Möglichkeiten, 1:1 zu übernehmen. Wortlaute, Fragen und Antworten stammen von der Band und dem damaligen Redakteur des Resistance Magazine, John Murdoch. Jedoch mussten wir einige Anpassungen zur Verständlichkeit vornehmen, da einiges im amerikanischen Sprachgebrauch nicht 1:1 übersetzt werden kann, ohne die Bedeutungen zu verdrehen. Einige Worte, Ansichten und Aussagen wurden zum Selbstschutz zensiert oder geändert, um strafbare Handlungen zu vermeiden. Das Frontmagazin distanziert sich von jeglichen Handlungen der Protagonisten, insbesondere jene, die gewalttätige, beleidigende und drohende Inhalte haben. Für die Glaubwürdigkeit und den Wahrheitsgehalt übernehmen wir keine Garantie.


Ab und zu wird man Zeuge einer Art Revolution. Die heutige White Power-Szene tut genau das, denn Schweden präsentiert der Welt eine der allerersten weißen Sängerinnen seit 1945. Im Geiste von Leni Reifenstahl und Savitri Devi kämpft Saga auf eine Art und Weise für die Sache, wie es nur wenige tun.

SYMPHONY OF SORROW „Racial Opus“, von dem Album „Symphony of Hatred“. Erschienen bei Midgård Records.

John (Murdoch):
Ich denke die größte Frage, die der Symphony-Fan in Amerika hat, ist; Wie hast du dich dazu entschieden, mit mit deiner Stimme einen Beitrag zur Sache zu leisten?

Saga:
Midgård bot an und ich nahm an, so einfach war das.

John:
Hast du bereits Erfahrung in diesem Geschäft machen können?

Saga:
Ja, ich habe mein ganzes Leben lang in verschiedenen Bands gesungen, also kann ich wohl sagen, dass ich etwas Erfahrung habe.

John:
Mittlerweile hast du zwei Projekte veröffentlicht, einmal Symphony of Sorrow, wo der musikalische Teil von Triskelon übernommen wurde. Außerdem noch die Skrewdriver Tribute, auf beiden singst du. Beides wird über Midgård Records vertrieben. Was kannst du über die Zusammenarbeit mit den Musikern sagen?

Saga:
Die Musiker sind großartig, wirklich professionell. Und wenn es um Midgård geht, dass kann ich nur sagen, das sie die Besten sind!

John:
Du bist die einzige weibliche Sängerin in einer musikalischen Szene, die vollständig von Männern dominiert wird. Ich kann mir vorstellen, dass dies sowohl Vor- als auch Nachteile hat.

Saga:
Das Gute ist, dass ich eigentlich gar keine Konkurrenz habe (Saga lacht). Aber die Sache ist die, dass die Leute so daran gewöhnt sind, diese Art von Musik zu hören, die von Männern mit oft sehr harten und brutalen Stimmen vorgetragen wird. Das gibt mir manchmal das Gefühl, dass es mir nicht zusteht, Lieder mit so viel Hass und Wut zu singen, aber bisher war die Resonanz großartig.

John:
Ich kann mir vorstellen das es für dich frustrierend sein kann, dass einige Leute nur das Mädchen sehen, dass alle die Songs auf einem White Power Album singt. Aber sich keine Sekunde Gedanken macht, wieviel Arbeit darin investiert wurde.

Saga:
Nun, was soll ich sagen? Ob sie es wegen der Musik mögen oder wegen mir, die Hauptsache ist, sie mögen es. Das ist, was zählt.

John:
Ich muss sagen, das du eine der talentiertesten Sängerinnen bist, die wir weltweit haben. Du bist  eine talentierte Künstlerin, die eine große Bandbreite an Möglichkeiten hat, mit ihrer Stimme zu arbeitne. Wir haben nur sehr wenige echte Sängerinnen und Sänger in der Szene, und noch weniger gute dazu. Die meisten unserer Leute schreien einfach ins Mikrofon bis sie heiser sind.

Saga:
Danke schön! Es ist immer schön zu wissen, dass jemand deine Arbeit mag. Aber ich denke, dass auch diejenigen, die mit dem Mikrofon und der Gesangstechnik im Allgemeinen nicht so vertraut sind, viel Charm in ihren Produktionen haben können. Es sind einfach zwei verschiedene Arten, Musik zu machen. Und das Geschrei passt in gewisser Weise zu dieser Art von Musik.

John:
Meiner persönlichen Meinung nach sind die besten Sänger die wir haben, Ken McLellan (Brutal Attack) und Scott (Fortress). Außerdem gibt es noch eine Ambient-Darkwave Band aus Schweden namens Sanctum. Keine Ahnung wo die politisch stehen, aber die haben eine großartige Sängerin. Sie hat den gleichen Ansatz mit dem Gesang, wie du. Schon mal davon gehört?

Saga:
Nein, ich habe noch nie von den gehört. Aber ich werde versuchen, mir sie so schnell wie möglich anzuhören. Ich werde mich bei den mal melden.

John:
Es gibt einen Track auf dem Symphony of Sorrow-Album namens „The Camp of the Saints“, dieser handelt offensichtlich von einem berühmten Buch eines Franzosen, welches sich mit dem Tod des weißen Europas beschäftigt. Hast du es jemals gelesen?

Saga:
Leider ist die Antwort nein.

John:
Es scheint mir passend, dass ein Schwedin dies nun macht. Ich war noch nie in Schweden. Aber nachdem, was ich über das Problem gelesen habe, ist die Situation in deinem Land schlimm Schweden steckt in Schwierigkeiten und es wird immer schlimmer.

Saga:
Ich glaube das betrifft alle, nicht nur die Schweden. Aber du hast Recht.

John:
Hier sind wir nun, 2000 Jahre nach Christi Tod und uns wird gesagt, dass wir bestenfalls 100 Jahre Zeit haben um das Überleben eines weißen Westeuropa zu sichern. Andernfalls ist die Scheiße am Dampfen. Ich persönlich glaube nicht, dass alle weißen Länder das 21. Jahrhundert lebendig überstehen werden. Glaubst du, dass deine Nation eine Chance hat zu überleben und zu gedeihen?

Saga:
Wenn ich das nicht glauben würde, wofür zum Teufel sollte ich mich dann kämpfen? Es liegt an uns, wir müssen wieder die Kontrolle über unser eigenes Schicksal übernehmen.

John:
Ob du diese Frage nun ernst nimmst oder nicht, aber; Du vertrittst weiße Frauen im Kampf wie niemand zuvor. Was ist deine Botschaft an deine Schwestern weltweit? Wie meinst du, welchen Beitrag sollte ein weiße Mädchen für die Sache leisten?

Saga:
Weißt du, ich bekomme ständig die Frage gestellt. Es liegt an jedem Einzelnen seinen eigenen Weg zu finden und für unser Überleben seine Teil beizutragen. Für mich war es die Sache mit der Musik. Das ist es, was ich weiß und was ich tun kann. Aber wir haben alle unterschiedliche Fähigkeiten, die Schwierigkeit ist, sie zu nutzen.

John:
Ich glaube es war Pluton Svea die in ihrem Resistance-Interview darauf hinwies, dass die große Mehrheit der rassischen Musikhörer männlich ist. Glaubst du, dass dein Einfluss in der Szene das Interesse von mehr Frauen wecken wird und sie vielleicht dazu ermutigen wird, sich auch an Musikproduktionen zu beteiligen?

Saga:
Hoffen wir es. Warum sollten wir weniger produktiv sein als Männer? Weiße Mädchenpower – Yeah!

John:
Oh Gott, Nazi-Power-Puschel-Girls (lacht). Ich will gar nicht darüber nachdenken. Aber ich denke, dass mehr Frauen definitiv in fast allen Bereichen der Sache aktiv werden müssen. Die Jungs werden das nicht alleine schaffen; und ich meine nicht nur das Frauen die emotionale Unterstützung sein sollen. Männer und Frauen konkurrieren heute in fast allen Bereichen unserer Kultur, wir müssen unsere Strategien der Zeit entsprechend anpassen.

Saga:
Ich bin der gleichen Meinung.

John:
Erzähl uns etwas über dein neues Projekt, dem Skrewdriver Tribute. Wie kam es zu diesen Projekt und mit wem hast du daran gearbeitet?

Saga:
Manchmal frage ich mich das auch (Saga lacht). Ich war vorher unglaublich nervös weil ich Skrewdriver schon sehr lange höre und die meisten Leute um mich herum auch. Ich wollte nicht, dass sie mit der Art und Weise unzufrieden sind, wie ich die Skrewdriver singe. Das Original ist natürlich immer das Beste. Allerdings finde ich, dass sowohl die Songs als auch die Texte einen Hauch von heute brauchten – ein besseres Studio, ein Booklet, du weißt schon… um vielleicht eine neue Generation zu erreichen, die nicht auf das hören würde, was Ian sonst zu sagen hatte. Ich habe mit Jocke von Pluton Svea und Mojje von Triskelon/Symphony of Sorrow gearbeitet. Beide sind super, ich liebe es mit ihnen zu arbeiten.

John:
Hatte Skrewdriver einen persönlichen Einfluss auf deinen musikalischen Werdegang?

Saga:
Hmm, ich weiß nicht so recht was ich sagen soll. Vielleicht ein bisschen; Ian’s Worte bedeuten mir mehr als die Musik.

John:
Und, bist du mit der fertigen Produktion zufrieden?

Saga:
Welcher Musiker ist jemals 100%ig zufrieden? (Saga lacht). Es gibt immer Dinge, die man ändern will. Das Gleiche gilt für das Schreiben, glaub mir.

John:
Beschäftigt ihr euch außerhalb der Musik mit etwas anderem, soweit es die Sache betrifft?

Saga:
Nicht wirklich, die Musik nimmt die meiste Zeit in Anspruch.

John:
Wie sehen deine Zukunftspläne aus, Konzerte, weitere Projekte, ein weiteres Symphony-Album?

Saga:
Wir werden sehen. Mit Symphony of Sorrow wird es etwas problematisch sein, da wir sowohl einen zweiten Gitarristen als auch einen Bassisten finden müssten. Aber ich werde ein paar Gigs mit Skrewdriver-Covern spielen, ich hatte kürzlich schon einen Auftritt damit.

John:
Was ist dein Rat an die neue Generation von Rassisten weltweit?

Saga:
Haltet euch aus Schwierigkeiten heraus, wir werden nur dann mehr Feinde bekommen, wenn wir auf den Straßen Trouble verursachen. Kämpft stattdessen hinter den Kulissen und glaubt weiter an die Sache.

John:
Zum Schluss, was ist die größte Hoffnung für dein Volk?

Saga:
Dasselbe wie bei dir.

John:
Vielen Dank, die abschließenden Kommentare gehören dir.

Saga:
Nun, zuerst möchte ich mich bei all den Leuten bedanken, die unser Album gekauft haben, und bei Pajen & Lena von Midgård Records für all ihre Unterstützung!


Wichtige Information: Das Originalinterview stammt aus dem Resistance Magazine Nr. 13, aus dem Jahr 2000. Wir haben versucht den Bericht und das Interview nach besten Gewissen und Möglichkeiten, 1:1 zu übernehmen. Wortlaute, Fragen und Antworten stammen von der Band und dem damaligen Redakteur des Resistance Magazine, John Murdoch. Jedoch mussten wir einige Anpassungen zur Verständlichkeit vornehmen, da einiges im amerikanischen Sprachgebrauch nicht 1:1 übersetzt werden kann, ohne die Bedeutungen zu verdrehen. Einige Worte, Ansichten und Aussagen wurden zum Selbstschutz zensiert oder geändert, um strafbare Handlungen zu vermeiden. Das Frontmagazin distanziert sich von jeglichen Handlungen der Protagonisten, insbesondere jene, die gewalttätige, beleidigende und drohende Inhalte haben. Für die Glaubwürdigkeit und den Wahrheitsgehalt übernehmen wir keine Garantie.

Author: Frontmagazin

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4 thoughts on “„Was soll ich sagen? Ob sie es wegen der Musik mögen oder wegen mir, die Hauptsache ist, sie mögen es!“ – Im Gespräch mit SAGA – 2000

  1. Danke für das Hochladen des Interviews, weiß man eigentlich was aus Saga geworden ist? Um sie ist es in den letzten Jahren ja eher still geworden.
    Wo ich mich zudem besonders drüber freuen würde, wäre das Veröffentlichen von alten Interviews mit „Kultkapellen“ aus Deutschen Landen. 🙂 Besonders zu den ganzen bekannten Gruppen aus den 2000ern: Annett und Michael, Nordfront, Agitator, Gegenschlag 😉 , Spreegeschwader, Barking Dogs, 08/15, Libertin usw. usw. usw.

    1. Sei gegrüßt,

      vorab sei die späte Freischaltung von deinem Kommentar entschuldigt. Die Beitrag wurde als „Spam“ mackiert und von unserer Blacklist als „Verstoß“ gemeldet. Warum? Gute Frage, ich erkenne keine Anstößigkeiten… Wie auch immer. Was Saga betrifft, sieht der letzte Wissensstand wie folgt aus; Die gute Dame soll angeblich über den großen Teich gegangen sein und dort mit einem Amerikaner liiert sein. Das ist unsere letzte Info über Saga. Musikalisch war bereits die Arbeit zur/an „Weapons of Choice“ eine fast unendliche Geschichte. Das scheint sich wohl (vorerst) erledigt zu haben mit weiteren Liedern in naher Zukunft.

      Zu den deutschen Interviews: Ja, wir wurden bzgl. dessen schon häufiger angesprochen. Wir müssen mal schauen was sich da machen lässt. Anfrage und Anliegen ist notiert! 😉

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

  2. Ich denke, dass die Dame eventuell nunmehr, eine andere Ansicht der Dinge vertritt als zu Interview Zeiten. Ist zwar reine Spekulation, mag aber durchaus zutreffen. Auch ich bin der Auffassung, daß es sehr interessant wäre alte Interviews, auch vielleicht von der Ära 1984 bis 1993, auszugraben falls diese den gesetzlichen Richtlinien entsprechen. Damals, es war Ende der 90er Jahre, wurde dies vom Hochglanzmagazin Rock Nord ganz gut in Szene gesetzt. Dort wiederum waren Interviews von Wotan, Kahlkopf.. vertreten. Mag man von dieser Rechtsrock Bravo halten was man will, war dennoch interessant. Gruss an Euch, macht weiter so

    1. Sei gegrüßt,

      Rock Nord hin oder her, es waren schon gute Magazine, zumindest die meisten Ausgaben. Mit den Rock Nord Magazinen ist das nicht so einfach aber wir machen uns da mal schlau. Mal schauen was wir herausfinden und was da zu machen ist.

      Danke, dass werden wir! 🙂

      Beste Grüße
      Dein Frontmagazin

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