One Million Lies – Tragic Disaster

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One Million Lies – Tragic Disaster
Midgård Records | CD

Da ist es endlich, das erste One Million Lies Album, entstanden aus der Federführung von PJ, dem Kopf hinter We Want War

Ich muss es ja schon zugeben, auf dieses Album habe ich mit Spannung gewartet und dem Veröffentlichungsdatum hingefiebert. Nun liegt Tragic Disaster endlich vor und das Teil dreht und dreht seine Runden in der Anlage, immer wieder werden die 12 Lieder dieser Produktion durch die Boxen gejagt. Hier regiert der Ausnahmezustand, die Redaktion wird zum musikalischen Schlachtfeld erklärt. Tragic Disaster ist ein musikalisches Gewitter, ein grandioses Hörvergnügen. Bei One Million Lies handelt es sich um das Rockprojekt von PJ von We Want War und Unterstützt wird er dabei u.a. von Nisse, der ehemals bei Endless Pride und Enhärjarna aktiv war.

Wer also jetzt glaubt, das PJ nur dem harten Ton verfallen ist, wird mit diesem Album eines Besseren belehrt. Wobei dies aber schon viel früher hätte passieren dürfen, ist We Want War schließlich auch alles andere, nur kein stumpfe Geschrammel. One Million Lies geht allerdings eine etwas andere Richtung, trotz einer musikalisch rockigen Stilrichtung, hat man hier den Metal natürlich nicht ganz entsagt. Tragic Disaster beinhaltet eine gekonnte und äußerst professionelle Mischung aus Rock und Metal Elementen, dazu gesellt sich diesen spezielle schwedischen Charme, den solche Produktionen innehaben. Das Album bietet ein Facettenreiches-Arrangement, nicht nur die stark strukturierten Gitarrenriffs wuchten sich hier durch die 11 Titel dieses Album, auch ein wütendes und absolut druckvolles Schlagzeug gibt hier maßgeblich den Feldzug Geleit. Tragic Disaster bietet Abwechslung, Einfallsreichtum und einen wirklich satten Sound, da kommt man einfach nicht dran vorbei die heimische Anlage auf Maximum aufzudrehen. In seiner Grundstruktur ist Tragic Disaster ein mehr als gelungenes Album, hier Lieder hervorzuheben ist nicht machbar. Im Gegenteil, man muss das Album in seiner Gesamtheit verinnerlichen und erst dann erkennt man das ganze Ausmaß, im positiven Sinne versteht sich. Garniert wird das Ganze das erneut durch durchte Texte von teils politischer und, teils persönlicher Natur und dies zeitgemäß. So positioniert sich Tragic Disaster schon jetzt als ein deutliches Vorzeigewerk im Bereich der internationalen Produktionen von rechtspolitischer Musik. Technisch ausgereift, einwandfreie Musik und durchaus gute Texte, fern Klischee belasteter Propaganda.

Midgård Records hat sich mit den ersten Album von One Million Lies wieder einmal positiv positioniert und liefert uns eine gelungene und absolut wohlklingende Produktion ab. Technisch hat man im Studio 4164 saubere Arbeit geleistet. Das Album klingt klar, deutlich und druckvoll. Was die Aufmachung angeht, so hat man sich auch hier etwas einfallen lassen und das Wolf Project die Gestaltung anfertigen lassen. Das Teil sieht super aus und zu meiner hellen Freude, hat man es lediglich bei einem normalen Jewelcase belassen. Eine kraftvolle Rockscheibe mit einer strammen Portion Metal, klingt großartig!

Titelliste:
01. Be True
02. Revolution
03. Forgotten Sons
04. One People
05. Morgondagens Ljus
06. Step The Stones
07. These Scars
08. It Hunts You
09. Falling To Pieces
10. The Light Of Tomorrow
11. We Are The Voice

Hörprobe – One Million Lies – These Scars:

 

„Ich wollte allen sagen, wer ich bin und wofür ich stehe. Und das geht für mich eben am einfachsten über die Musik…“ – Im Gespräch mit PJ von WE WANT WAR / ONE MILLION LIES – 03/2021

Author: Frontmagazin

Frontmagazin.de - Das Onlinemagazin für rechtspolitische & revolutionäre Musik und im Netz

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