Sturmrebellen – Die Abrechnung

Sturmrebellen – Die Abrechnung
Das Zeughaus | CD

Die Sturmrebellen melden sich mit einer neuen Vollscheibe zurück. Zwei Jahre nach dem „Schweiss spart Blut“ Album, gibt es elf neue Kampflieder der Rechtsrocker und es geht dort weiter, wo man mit dem Vorgänger aufgehört hatte. Das mittlerweile sechste Studioalbum hört auf den Namen „Die Abrechnung“ und einmal mehr und erwartunsgemäß, geht es sowohl melodisch als auch recht flott ans Werk. Ich finde das man problemlos behaupten kann, dass sich Sturmrebellen zu einer guten musikalischen Formation entwickelt haben. Man bietet der Hörerschaft gut produzierten Rechtsrock, der entspannt in die Gehörgänge wandert und zum mitwippen lockt. Was mir direkt nach dem ersten Lied positiv aufgefallen ist, ist der anständige und satte Klang dieses Albums. Sicher, die meisten Werke davor präsentierten sich mit einer guten und wachsenden Klangbasis, hier allerdings hat man noch einmal eine Schippe drauf gelegt. Das Teil hat ordentlich Dampf unter der Haube. Auch an Abwechslung geizt man nicht, auch in diesem Fall finde ich, hat man sich entwickelt und so das Album doch ziemlich facettenreich und verspielt. So macht das Spaß, so lässt hebt sich ein Rechtsrockalbum vom tristen Einheitsbrei ab.

Textlich geht es natürlich wieder durchweg politischer zur Sache, mal beschäftigt man sich mit gegenwärtigen Themen wie in dem Lied „Kultur der Geisteskranken“, wo man sich mit so manchen politischen Auswüchsen der Zersetzungspolitik, dem Zeitgeist und das Gutmenschentum beschäftigt. Hier wird so manches Übel beim Namen genannt. Oder das Lied „Leben heisst Kampf“, der Titel sagt eigentlich schon alles, es geht um den politischen Kampf im Alltag. Doch auch vor historischen Themen machen Sturmrebellen dieses mal wieder kein Halt, so besingt man in dem Lied „Mein Uropa war Soldat“ das Leben und den Kampf der alten Soldaten und die Pflicht ihrer Nachkommen, ihr Ansehen und Erbe weiterzutragen. Diese und viele weitere, interessante Themen werden in den elf Liedern verarbeitet.

Zum nunmehr dritten mal erschien neues Material bei Das Zeughaus und erneut hat man das Werk passend gestaltet und verpackt. Was die Gestaltung angeht, so haben wir hier zum einen das beste Artwork, was man bis jetzt bei einer Sturmrebellen Scheibe gesehen hat und zum anderen muss man Vlanze hier auch mal ein Lob aussprechen, dessen Arbeiten werden immer besser und schicker. Das neue Album gibt es in zwei Varianten, zum einen gibt es eine klassische Edition im Jewelcase und zum anderen gibt es ein limitiertes Digi. Das Digi ist handriftlich auf fünfhundert Stück begrenzt. Wie immer eine gelungene Produktion von Das Zeughaus und so bleibt zum Schluss eigentlich nur noch folgendes zu schreiben; Sturmrebellen melden sich ziemlich stark zurück und liefern eine schöne Rechtsrockscheibe ab. Melodisch, zügig und abwechslungsreich, so macht es Spaß und es ist eine feine Alternative zum sonst so häufig tiefen Gegröle, der derzeit überwiegt. Lohnt sich!

Titelliste:
01. Sturm
02. Kultur der Geisteskranken
03. Leben heisst Kampf
04. Abrechnung
05. Massaker von Broniki
06. Wir klagen an
07. Heimat
08. Mein Uropa war Soldat
09. Töchter und Söhne
10. Herren des Krieges
11. Für dessen Macht

Hörprobe – Sturmrebellen – Leben heisst Kampf:

 

Author: Frontmagazin

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